Persönliches Rachemotiv
Giftmord in Fußballverein: Polizei nimmt Mann fest
Aktualisiert am 02.09.2026 – 19:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach einem Fußballspiel verschlechtert sich der Gesundheitszustand eines Mannes – er stirbt. Die Polizei spricht von einem Giftmord und nimmt jetzt einen Mann fest.
Mehr als ein Jahr nach dem Tod eines 30-Jährigen hat die Polizei Mittelhessen am Dienstag im Wetteraukreis den mutmaßlichen Täter festgenommen – einen 35-jährigen Mann aus der Region. Das Opfer starb kurz nach einer Auswärtsfahrt seines Kreisligavereins. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich bei der Tat um einen „Giftmord“.
Der Verein des Opfers, der TuS 1912 Rockenberg e.V., zeigte sich bestürzt. In einem Facebook-Post heißt es unter anderem, dass die Ereignisse vom Dienstag alle „erneut sprachlos“ mache. Die Entwicklungen seien für alle Mitglieder des Vereins „extrem belastend“.
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Laut der Polizei liegt der Tat ein „persönliches Rachemotiv des Beschuldigten“ zugrunde. Im Rahmen der Ermittlungen seien zahlreiche Zeugen vernommen worden. Besonders die „Umstände des Vereinsausfluges“ sowie die Beziehung der beiden Männern hätten dabei im Fokus gestanden.
Polizei spricht von Rachemotiv
Laut Mitteilung verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Opfers am 16. Juni des vergangenen Jahres nach einer Fahrt nach Dresden massiv. Nach seiner Rückkehr sei der Rettungsdienst alarmiert worden. Wenig später verstarb der 30-Jährige in einem Krankenhaus. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurden keine weiteren Angaben zum Tathergang und der Art des Gifts gemacht.
Der Arbeitsplatz und die Wohnung des mutmaßlichen Täters seien im Rahmen der Ermittlung durchsucht worden, hieß es weiter. Die dabei sichergestellten Beweismittel werden aktuell ausgewertet.
