September 3, 2026 11:33 p.m. CEST

Frau galt seit Tagen als vermisst

Spielende Kinder machen traurigen Fund


03.09.2026 – 08:44 UhrLesedauer: 1 Min.

Das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck (Archivbild): Hier soll die Frau in der psychiatrischen Abteilung untergebracht gewesen sein. (Quelle: Screenshot/Website Krankenhaus in Vöcklabruck)

Eine 53 Jahre alte Frau wird seit Tagen vermisst. Dann spielen Kinder am Ufer eines Flusses – und entdecken eine Leiche mit Stichverletzungen.

Die österreichische Polizei nimmt ein Tötungsdelikt an: Am Dienstagnachmittag haben Kinder in Oberösterreich eine tote Frau am Ufer eines Flusses gefunden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wies der Körper der 53-Jährigen mehrere Stichverletzungen auf.

Die Spurenlage deute auf ein Gewaltverbrechen hin, hieß es: „Der Tathergang ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen des Landeskriminalamtes Oberösterreich.“

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Medienberichten zufolge wies der Leichnam unter anderem eine Wunde im Rückenbereich auf. Die Tote lag am Ufer der Ager im Vöcklabrucker Ortsteil Dürnau, nicht weit vom Salzkammergut Klinikum entfernt. Dort soll die 53-Jährige Patientin gewesen sein, laut „Kronen-Zeitung“ nach dem Unterbringungsgesetz in der psychiatrischen Abteilung. Seit Samstagnachmittag (29. August) galt sie als vermisst.

Tötungsdelikt in Oberösterreich: Obduktion angeordnet

Am Mittwoch suchte die Polizei dem ORF zufolge den Fluss nach der Tatwaffe ab. Dabei sollen auch Feuerwehrtaucher eingesetzt worden sein, die aber offenbar nichts fanden. Eine Obduktion soll nun mehr über den Tathergang ans Licht bringen.

Zu möglichen Tatverdächtigen machten Polizei und Staatsanwaltschaft bislang keine Angaben. Die Ermittlungen dauern an.

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