TV-Experte attackiert DFB-Kapitän
„Da kommt Kimmich schwer unter Druck“
19.10.2026 – 11:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Dietmar Hamann zweifelt an Joshua Kimmichs Zukunft in der Nationalmannschaft. Er nennt zwei Konkurrenten, die er im WM-Finale anstelle des Bayern-Stars aufstellen würde.
Seit den ersten Länderspielen unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp ist eine Debatte um Position und Stellenwert von Joshua Kimmich im DFB-Team entbrannt. Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann glaubt nicht mehr an eine tragende Rolle für den Kapitän.
Bei „Sky 90“ sagte der TV-Experte, dass Kimmich als Rechtsverteidiger auf den Platz gehört, nicht ins defensive Mittelfeld. Als Beleg nannte er Hansi Flick, Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann – alle drei hatten Kimmich hinten rechts aufgestellt. Hamann bezeichnete sie als „drei Trainer mit herausragenden Fähigkeiten“ und legte nach: „Und jetzt will mir einer sagen, dass er Weltklasse ist in der Mitte?“
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Den Einwand von „Sky 90“-Moderator Patrick Wasserziehr, dass Bayern-Coach Vincent Kompany Kimmich auf der Sechs einsetzt, ließ Hamann nicht gelten: „Weil er keine anderen hat.“ Kimmich sei bei Bayern deshalb neben Aleksandar Pavlović gesetzt.
Hamann rechnete nach WM-Aus mit Kimmichs Rücktritt
In der Nationalmannschaft sei die Konkurrenz größer – auch wegen des Dortmunders Felix Nmecha. Hamann formulierte eine klare Aufstellung für ein hypothetisches Endspiel: „Für mich steht außer Frage, wenn wir morgen WM-Finale spielen, dass Pavlović und Nmecha in der Mitte anfangen.“ Die Folge für Kimmich beschrieb er so: „Ich glaube, dass Kimmich da schwer unter Druck kommt und dass sich die Kapitänsfrage dann irgendwann von selber erledigt, weil andere spielen.“
Nach dem frühen WM-Aus im Sommer hatte Hamann sogar Kimmichs Rücktritt erwartet. Mit Blick auf die WM 2018, 2022, 2026 und die EM 2024 fragte er: „Wir sind jetzt viermal früh ausgeschieden, wie viele Chancen will er denn noch haben?“















