„Zugleich schön und schmerzhaft“
Gedenkort für toten Biathleten Bakken eingeweiht
19.10.2026 – 08:57 UhrLesedauer: 1 Min.
In den Fleimstaler Alpen erinnert ein Gedenkort an den norwegischen Biathleten Sivert Guttorm Bakken. Frühere Teamkollegen berichten von der emotionalen Einweihung.
Auf dem 1808 Meter hohen Gebirgspass in den Fleimstaler Alpen haben frühere Teamkollegen des norwegischen Biathleten Sivert Guttorm Bakken einen Gedenkort eingeweiht. Eine Holzbank mit Plakette erinnert dort an den 27-Jährigen, der im Dezember 2025 in einem Hotel in dem Ort verstorben war.
Die Bank steht auf einer Anhöhe, die am Morgen von den ersten Sonnenstrahlen erleuchtet wird. Auf der Plakette steht: „Der Berg ist einfach, sei einfach da“ – dazu der Name des Verstorbenen. Der Besitzer des Hotels, in dem Guttorm Bakken gestorben war, unterstützte die Norweger bei der Errichtung.
Norwegische Athleten geben emotionale Einblicke
Staffel-Olympiasieger Vetle Sjåstad Christiansen schilderte im Norwegischen Rundfunk NRK: „Die Gedenkstätte ist zugleich schön und schmerzhaft – wie die meisten Gedenkstätten.“ Und weiter: „Wir haben dort eine ganze Weile verbracht. Es wurde nicht viel gesagt, aber das Wenige, das gesagt wurde, war sehr eindringlich.“
Einzel-Olympiasieger Johan-Olav Botn hatte Guttorm Bakken im Dezember 2025 tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Bei der Gedenkfeier war auch Guttorm Bakkens Mutter dabei. Botn berichtete von starken Emotionen: „Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass ich mich in einem stärkeren Schockzustand befand, als mir bewusst gewesen war.“















