Trauer im Rudersport
Olympiasieger stirbt im Alter von 50 Jahren
22.07.2026 – 06:41 UhrLesedauer: 1 Min.
Der zweimalige Olympiasieger Olaf Tufte wird bewusstlos auf seinem Hof gefunden und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Er hinterlässt Frau und zwei Kinder.
Der norwegische Ruderer Olaf Tufte ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Der zweimalige Olympiasieger im Einer hatte sich mit 45 Jahren noch für die Sommerspiele in Tokio 2021 qualifiziert – als einer der ältesten Starter in seiner Disziplin.
Norwegische Medien zitierten aus einer Stellungnahme der Familie: Tufte starb am Dienstag im Nationalkrankenhaus in Oslo. Tags zuvor war er bewusstlos an seinem Hof gefunden und von Rettungskräften erstversorgt worden. Zeugen des Vorfalls gab es keine.
Tufte gehört zu den erfolgreichsten Einer-Ruderern der Geschichte. Er gewann Olympia-Gold 2004 und 2008 sowie die Weltmeistertitel 2001 und 2003. Nur bei der WM 2002 in Sevilla musste er sich dem gebürtigen Magdeburger Marcel Hacker geschlagen geben.
World Rowing würdigte ihn als „harten Wettkämpfer auf dem Wasser und großartigen Freund abseits davon“. Tufte hinterlässt seine Frau Aina und zwei Kinder.
