Juli 22, 2026 7:39 p.m. CEST

Nicht nur bei Kindern

Norovirus – diese Symptome treten bei Erwachsenen auf


Aktualisiert am 22.07.2026 – 16:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Stellen sich bei Erwachsenen plötzlich Symptome wie Durchfall und Erbrechen ein, kann das Norovirus dahinterstecken. (Quelle: Alexander Medvedev/getty-images-bilder)

Nicht nur Kinder, auch Erwachsene können am Norovirus erkranken. Welche Symptome sich bei ihnen zeigen und worauf es zu achten gilt.

Ein Norovirus-Infekt mit Durchfall und Erbrechen kommt nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen häufig vor. Etwa die Hälfte aller nicht durch Bakterien verursachten Magen-Darm-Infekte bei Erwachsenen geht auf den Erreger zurück. Ältere Erwachsene über 70 Jahren sind dabei (neben Kleinkindern) besonders oft betroffen.

Die für einen Norovirus-Infekt typischen Symptome unterscheiden sich bei Erwachsenen in den meisten Fällen kaum von denen bei Kindern. Bereits wenige Stunden nach der Ansteckung machen sich die Beschwerden üblicherweise bemerkbar. Dann setzen wie aus dem Nichts heraus schwallartiges Erbrechen, Übelkeit und massiver wässriger Durchfall ein.

Daneben können sowohl Erwachsene als auch Kinder mit Norovirus weitere Symptome entwickeln, wie etwa Bauchschmerzen oder -krämpfe, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen sowie gelegentlich leichtes Fieber. Während der akuten Phase fühlen sich viele Betroffene krank und schwach.

Gut zu wissen

Meist rufen Noroviren Brechdurchfall hervor. Gelegentlich kommt es bei einem Infekt jedoch auch nur zu Erbrechen (ohne Durchfall) oder nur zu Durchfall (ohne Erbrechen). Letzteres kommt bei Kindern häufiger vor als bei Erwachsenen.

Norovirus-Symptome: Wie lange Erwachsene damit zu tun haben

Sind Erwachsene ansonsten bei guter Gesundheit, bekommt das Immunsystem den Norovirus-Infekt in der Regel problemlos in den Griff und die Symptome lassen nach etwa ein bis zwei Tagen nach.

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Ältere Erwachsene über 70 Jahren gelten hingegen (zusammen mit Schwangeren, Kleinkindern und ohnehin geschwächten Menschen) in puncto Norovirus als Risikogruppe. Denn sie reagieren empfindlicher auf den Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten, der sich durch den heftigen Brechdurchfall entwickeln kann.

Gelingt es nicht, diesen durch ausreichendes Trinken auszugleichen, kann es rasch zu teils lebensbedrohlichen Komplikationen wie Kreislauf- oder Nierenversagen kommen.

Wann ärztliche Hilfe ratsam ist

Meist heilt ein Norovirus-Infekt ohne Probleme von allein aus. Halten Durchfall und/oder Erbrechen bei einem Norovirus-Infekt länger als zwei bis drei Tage an, verschlimmern sich die Beschwerden oder treten zusätzlich Anzeichen wie Kreislaufprobleme oder hohes Fieber auf, sollte ärztliche Hilfe gesucht werden. Das gilt umso mehr, wenn es sich bei den Betroffenen um ältere Erwachsene, vorab geschwächte Menschen, Schwangere oder Kleinkinder handelt.

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