Neue Umfrage vor der Berlin-Wahl
Gute Nachrichten für CDU-Spitzenkandidat Evers
Aktualisiert am 10.08.2026 – 08:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei der Wahl für das Abgeordnetenhaus in Berlin zeichnet sich ein knappes Rennen ab. Eine neue Umfrage zeigt, wie wenig bekannt oder beliebt das Spitzenpersonal ist.
In der aktuellen Umfrage zur Berlin-Wahl 2026 tritt die CDU nach dem Rückzug von Bürgermeister und Ex-Spitzenkandidat Kai Wegner mehr oder minder auf der Stelle. Doch trotzdem können die Christdemokraten in der Hauptstadt etwas hoffnungsvoller auf die kommende Berlin-Wahl schauen.
Denn einer neuen Erhebung zufolge würden sich die meisten Berlinerinnen und Berliner für den CDU-Kandidaten Stefan Evers entscheiden, wenn sie den Regierenden Bürgermeister direkt wählen könnten. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, über die der „Tagesspiegel“ berichtet.
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Neue Umfrage zur Berlin-Wahl rückt Evers in positiveres Licht
Demnach würden 20 Prozent der Befragten für Evers stimmen. Linken-Kandidatin Elif Eralp, deren Partei in vielen Wahlumfragen zur Berlin-Wahl führt, kommt auf lediglich 11 Prozent und steht damit auf Platz vier.
Die Direktwahlumfrage zeigt allerdings auch, dass vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin viele Spitzenkandidaten der Parteien mit Bekanntheits- und Sympathieproblemen zu kämpfen haben. Schließlich würden ganze 24 Prozent und somit die größte Gruppe der Befragten keinen der Kandidaten direkt wählen. Weitere 7 Prozent zeigten sich noch unentschlossen.
Direktwahlumfrage sieht AfD-Spitzenkandidatin auf Platz zwei
Hinter Evers auf Platz zwei landet die AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker. Allerdings fällt ihr Ergebnis schlechter aus als das ihrer Partei bei der letzten Wahlumfrage von Civey. Die AfD kam dabei auf 18 Prozent, sie kommt auf 15.

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach erzielt in der Direktwahl 14 Prozent und liegt damit zwei Prozentpunkte über dem Ergebnis seiner Partei, die in aktuellen Umfragen auf 12 Prozent kommt. Besonders auffällig ist der Unterschied bei den Linken und den Grünen: Linken-Kandidatin Eralp erreicht lediglich 11 Prozent und bleibt damit ganze 10 Prozentpunkte hinter dem Umfragewert ihrer Partei von 21 Prozent zurück.
Auch Grünen-Kandidat Werner Graf schneidet mit 9 Prozent deutlich schlechter ab als seine Partei, die auf 17 Prozent kommt – ein Rückstand von 8 Prozentpunkten.














