Matthäus gerät bei DFB-Neuling ins Schwärmen
„Macht dieser Spieler Spaß, wow“
Aktualisiert am 05.10.2026 – 09:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Jürgen Klopp setzt in seiner ersten Länderspielpause auf zahlreiche Neulinge. Ein Debütant hat zwar Pech, aber begeistert eine DFB-Legende.
Die deutsche Nationalmannschaft hat sich im vierten Länderspiel unter Jürgen Klopp mit 0:0 von Griechenland getrennt. In Thessaloniki war die DFB-Elf dem Sieg näher, auch dank eines mutig auftretenden Derry Scherhant. Der Neuling begeisterte mit seinem Auftritt die Fans – und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.
„Macht dieser Spieler Spaß, wow“, staunte der RTL-Experte am Sonntagabend in der 43. Spielminute. Scherhant hatte nach einem Dribbling gerade aus der zweiten Reihe abgeschlossen, den Ball dabei nur knapp am linken Pfosten vorbei gesetzt. „Wahnsinn“, ergänzte Matthäus und hob „das Selbstvertrauen“ des Flügelspielers hervor.
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Es war nur eine von vielen guten Szenen, die Scherhant in Griechenland hatte. So gab er insgesamt sieben Torschüsse ab, bereitete zudem das nachträglich aberkannte Tor von Jonathan Burkardt vor. „Er macht hier bisher ein Super-Spiel“, lobte Matthäus. „Er ist an vielen Abschlüssen beteiligt, hat viele Eins-gegen-eins-Situationen. Es macht Spaß, dem Jungen zuzuschauen.“
Vor einem Jahr spielte Scherhant noch in der zweiten Liga
Schon beim Sieg gegen Serbien am Donnerstag hatte der 23-Jährige zu den auffälligsten Nationalspielern gehört. In München absolvierte der gebürtige Berliner sein erstes Länderspiel, in Griechenland folgte sein zweites. Kommentator Wolff-Christoph Fuss hob die bemerkenswerte Entwicklung hervor: „Vor einem Jahr ist er von Hertha nach Freiburg gewechselt – er hat eine spektakuläre Entwicklung genommen.“
Beim Hauptstadtklub war er in der 2. Bundesliga zum Stammspieler gereift, 2025 überwies der SC Freiburg zwei Millionen Euro Ablösesumme nach Berlin. In seinem ersten Jahr beim SCF überzeugte Scherhant als Rotationsspieler, seit dem Sommer ist er Stammkraft. „In Freiburg hat er den Schritt nach vorn gemacht, Grifo von der linken Offensivposition verdrängt“, beobachtete Matthäus. Im DFB-Team ist der 23-Jährige in den vergangenen Tagen weitere Schritte gegangen.













