1. FC Köln nach Verletzungsschock
Diese Optionen hat Wagner – kommt ein neuer Stürmer?
05.10.2026 – 07:08 UhrLesedauer: 3 Min.
Der 1. FC Köln nach dem Verletzungsschock im Angriff: Welche Optionen René Wagner jetzt hat und welche Stürmer auf dem Transfermarkt verfügbar sind.
Auf den Schock folgten emotionale Worte. Nachdem Thijs Dallinga sich am Samstagnachmittag gegen Viktoria Köln (2:2) einen Kreuzbandriss zuzog, richtete der 1. FC Köln noch am Abend eine aufmunternde Botschaft an seinen Stürmer. „Lieber Thijs, wir werden Dich in den nächsten Monaten unterstützen und sind in Gedanken bei Dir“, versicherten die Geißböcke auf Instagram und versprachen: „Wir werden Dich wieder so jubeln sehen, wie am ersten Spieltag im RheinEnergieStadion.“
Das ist keine Selbstverständlichkeit. Dallinga ist lediglich bis Saisonende vom FC Bologna ausgeliehen. Zwar ist die Spielzeit gerade erst angebrochen, läuft noch siebeneinhalb Monate – doch ein Kreuzbandriss zieht sieben, acht oder gar neun Monate Zwangspause nach sich.
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Wer stürmt jetzt für den 1. FC Köln?
Dallingas Zukunft ist folglich mit einem Fragezeichen versehen. Gleiches gilt für die Reaktion des FC auf den doppelten Schock. Schließlich fällt neben dem Niederländer auch Sturmpartner Ragnar Ache „vorerst“ aus. Der 28-Jährige wurde im Testspiel gegen Viktoria für Dallinga eingewechselt und zog sich wenige Minuten später eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu.
Ache wird weitaus schneller wieder zur Verfügung stehen, schätzungsweise nach drei bis vier Wochen. Doch zunächst einmal muss der FC auf seine beiden etatmäßigen Mittelstürmer verzichten – ausgerechnet vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Sonntag.
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Welche Möglichkeiten hat René Wagner nun? Will der FC-Trainer an seinem System mit einem klaren Zielspieler festhalten, ist Marius Bülter der klare Favorit auf den vakanten Platz. Der häufig auf den Außenbahnen eingesetzte Routinier hatte zu Beginn der vergangenen Saison als Sturmspitze geglänzt, dann aber seine Form verloren. Ihm winkt eine neue Chance.
Darüber hinaus steht lediglich ein gelernter Mittelstürmer im Kader: Imad Rondic, der zum Start der Vorbereitung eigentlich aussortiert wurde, aber keinen neuen Verein fand und sich über viel Fleiß ins Mannschaftstraining zurückkämpfte. Eine Startelfnominierung des Bosniers wäre allerdings trotz des riesigen Verletzungspechs eine faustdicke Überraschung.
Said El Mala als „falsche Neun“?
Wagner lobt zwar: „Eigentlich hatte Imad bei uns keine Aufgabe, er hat sich aber mit brutalem Willen, Einsatzbereitschaft und Charakter zurück gearbeitet.“ Doch Rondic wisse auch um „seine Rolle“. Der FC-Trainer sieht in dem 27-Jährigen einen Ergänzungsspieler, der Energie in die Kabine bringt.
Baut Wagner um und setzt ohne Dallinga und Ache auf eine „falsche Neun“, also keinen klassischen Ankerspieler im Angriffszentrum, tun sich so einige Möglichkeiten auf. Allen voran wäre da Said El Mala, der in der vergangenen Saison zeitweise sowohl als alleinige Spitze als auch neben einem wuchtigen Stürmer gespielt hatte. Auch Jan Thielmann, Luca Waldschmidt und Linton Maina liefen bereits als Angreifer auf.












