Polizei verhindert Tat
13-Jähriger sollte offenbar Hells-Angels-Mitglied töten
24.09.2026 – 13:08 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein 13-jähriger Junge aus den Niederlanden soll in Hamburg einen Mordauftrag erhalten haben – offenbar im Umfeld der Hells Angels. Die Polizei greift rechtzeitig ein.
Die Hamburger Polizei nahm vor drei Monaten einen 13-jährigen Jungen aus den Niederlanden fest, der mutmaßlich einen Mordauftrag in Hamburg ausführen sollte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte das strafunmündige Kind den Auftrag erhalten, eine Person in Hamburg zu töten. Der Junge wurde nach seiner Festnahme in der Balduinstraße auf St. Pauli an die niederländischen Behörden übergeben, wo die Strafmündigkeit bereits ab zwölf Jahren gilt.
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Die Ermittlungen richten sich gegen Unbekannte wegen des Verdachts der versuchten Anstiftung zu einem Tötungsdelikt. Hinweise deuten darauf, dass das geplante Opfer aus dem Umfeld der Rockergruppe Hells Angels stammt. Hintergrund ist offenbar ein Konflikt im kriminellen Milieu.
Ermittlungen im Rockermilieu – Zusammenhang mit Hells Angels
Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hatte die Mutter des Jungen ihren Sohn bei der niederländischen Polizei als vermisst gemeldet. Dem Bericht zufolge sollte der 13-Jährige ein Mitglied der Hells Angels in Hamburg erschießen. Auch die tödlichen Schüsse auf zwei Männer an der Lagerstraße auf St. Pauli am 1. September stehen laut Ermittlern im Zusammenhang mit dem Rockermilieu. Damals wurden ein 47- und ein 33-Jähriger getötet, ein weiterer Mann schwer verletzt.
Seit der Tat gab es keine weiteren Festnahmen. Die Staatsanwaltschaft macht aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben zur Rolle des angeschossenen Mannes oder zum geplanten Opfer.














