Wegen Niedrigwasser
Ausfälle und Verspätungen bei den Eventschiffen auf dem Rhein
24.09.2026 – 11:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei der KD kommt es wegen des Niedrigwassers zu Verspätungen und Ausfällen auf einzelnen Linien. Auch an den steilen Landungsbrücken am Rheinufer wächst der Aufwand beim Ein- und Aussteigen.
Der Rheinpegel in Köln führt seit Wochen Niedrigwasser. Am Sonntag (27. September) wird er Abschätzungen zufolge das bisherige Rekordtief vom 16. August diesen Jahres mit 44 Zentimetern unterbieten – mit weitreichenden Folgen für die Schifffahrt.
Wie die Reederei Köln-Düsseldorfer (KD) bereits zu Beginn der Woche erklärte, kommt es wegen des Niedrigwassers zu Einschränkungen bei den Fahrten ihrer Schiffe. Besucher müssen mit Verspätungen im Fahrplanablauf im Rahmen der Linienfahrten rechnen.
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Zudem seien einzelne Landungsbrücken am Kölner Rheinufer sehr steil. Die Reederei weist darauf hin, dass Besucher sowie Fahrräder, Anhänger und E-Bikes selbst an Bord gelangen müssen, da das Bordpersonal aus versicherungstechnischen Gründen nicht beim Aus- und Einsteigen helfen dürfe.
Neben Verspätungen kommt es außerdem derzeit zu Ausfällen einzelner Linien. Eine aktuelle Auflistung auf der Webseite der KD zu finden.
Niedrigwasser in Köln: Auch Frachtschiffe betroffen
Neben touristischen Schifffahrten sind auch Frachtschiffe vom Niedrigwasser betroffen. Diese können bei geringerer Wassertiefe nicht so tief im Rhein liegen und müssen deshalb teilweise mit reduzierter Fracht fahren.
Im August waren die Folgen des Niedrigwassers so weitreichende, dass das Land Nordrhein-Westfalen zeitweise das Sonntagsfahrverbot für Lkw aufhob. Die Folge der eingeschränkten Schifffahrten spürten am Ende auch die Autofahrer. Die Spritpreise zogen an.














