Mehr als eine Monatsmiete
1.850 Euro: Das ist das teuerste Gericht auf der Wiesn
24.09.2026 – 10:10 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem der bekanntesten Wiesn-Zelte kostet eine einzelne Speise satte 1.850 Euro. Auch Champagner und Leberkas-Semmeln liegen dort im Luxuspreisbereich.
Die Wiesn ist nicht gerade für ihre Spott-Preise bekannt. Dass einzelne Gerichte vierstellige Summen kosten, ist jedoch auch auf dem größten Volksfest der Welt ungewöhnlich. Im Käfer-Zelt findet sich das wohl teuerste Gericht der gesamten Theresienwiese. Eine 500-Gramm-Dose Imperial-Kaviar für 1.850 Euro.
- Wucher-Preise auf der Wiesn: So kann es nicht weitergehen
- Mit 50 Euro auf das Oktoberfest: Der Selbstversuch
Käfer-Gäste zahlen 410 Euro für ein Steak
Zum Kaviar dazu werden kleine Blini, Kartoffelschnee und Andechser Sauerrahm serviert. Wer weniger ausgeben möchte, findet eine 250-Gramm-Dose für 875 Euro oder eine Portion mit 15 Gramm für 59,50 Euro auf der Speisekarte. Eine Originaldose mit rund 1,6 bis 1,8 Kilogramm ist ebenfalls bestellbar: Den konkreten Preis nennt das Zelt allerdings nur auf Anfrage.

Bei den klassischen Wiesn-Schmankerln reicht das Angebot von der halben bayerischen Frühmastente für 45,50 Euro über ein ganzes Bauerngansl für vier bis fünf Personen für 269 Euro bis zum Wagyu-Tomahawk-Karree mit 1.600 Gramm für 410 Euro, ausgelegt für drei bis vier Personen. Ab 22.30 Uhr sind Leberkäse- und Rostbratwurstsemmel erhältlich – Kostenpunkt: jeweils 9,50 Euro.
Champagner zum Preis von 3.600 Euro
Auch bei den Getränken setzt das Promi-Zelt auf Hochkaräter. Vor allem beim Champagner. Die Marke Laurent-Perrier gibt es in Flaschengrößen von 0,75 bis zwölf Litern. Ein Balthazar mit zwölf Litern kostet 3.600 Euro, ein Salmanazar mit neun Litern 2.500 Euro. Die Standardflasche Cuvée Rosé Brut steht für 230,50 Euro auf der Karte.














