Frühes Aus in Montreal
Zverev sauer: „Schlechtestes Spiel der Saison“
06.08.2026 – 08:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Das hatte sich Alexander Zverev anders vorgestellt: Der Start in die Hartplatzsaison misslingt ihm gründlich. Anschließend geht er hart mit sich ins Gericht.
Der Hamburger Tennis-Star Alexander Zverev hat den Auftakt in die Hartplatzsaison verpatzt. Der French-Open-Sieger scheiterte beim Masters-1000-Turnier in Montreal überraschend bereits in der zweiten Runde. Der an Nummer eins gesetzte Deutsche hatte gegen den Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 das Nachsehen.
Für seinen überschaubaren Auftritt fand Zverev hinterher selbst äußerst klare Worte. Die Partie sei „wahrscheinlich das schlechteste Spiel der Saison“ gewesen, sagte er. Er hätte zwar zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung auf die US-Open (ab 30. August) noch keine wirklich gute Leistung erwartet, führte der 29-Jährige weiter aus, „ich hatte aber auch nicht erwartet, so schlecht zu spielen, um ehrlich zu sein.“

Trotz des Dämpfers richtete Zverev den Blick aber mit dem Selbstvertrauen durch seinen French-Open-Titel und den Finaleinzug in Wimbledon schnell wieder nach vorne. „Tennis hat nun mal seine Höhen und Tiefen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die letzten Monate gelaufen sind. Jetzt geht es darum, wieder zu dieser Form zurückzufinden“, sagte der Hamburger, der in der ersten Runde ein Freilos gehabt hatte.
Zverev war großer Favorit in Montreal
Auf die wichtige Matchpraxis auf Topniveau muss Zverev nun allerdings kurzfristig verzichten. In Abwesenheit von Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und dem Weltranglistenvierten Félix Auger-Aliassime war er eigentlich als hoher Favorit in das Masters-Turnier in Kanada gestartet. „Um in Topform zu sein, müssen manche Spieler mehr Runden spielen, andere hingegen weniger“, hatte er vor Turnierbeginn gesagt. „Ich gehöre definitiv zu denen, die den Wettkampf brauchen, und deshalb spiele ich.“
Im Vorfeld der US Open, wo Zverev auf Hartplatz seinen zweiten Grand-Slam-Titel gewinnen will, steht noch das Masters in Cincinnati (ab 15. August) an. Dort soll es für Zverev wieder besser laufen.















