Unwetter
Sturmböen bis 100 km/h: Bäume stürzen auf Autobahnen
06.08.2026 – 00:52 UhrLesedauer: 1 Min.
Sturmböen und Starkregen treffen Oberbayern mit voller Wucht. Auf gleich zwei Autobahnen mussten Feuerwehrleute ausrücken.
Umgestürzte Bäume haben während eines Unwetters auf zwei Autobahnen in Oberbayern für kurzzeitige Sperrungen gesorgt.
Auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Rohrdorf und Achenmühle im Landkreis Rosenheim sei am Abend ein Baum umgestürzt, sagte ein Polizeisprecher. Der Baum habe auf die Fahrbahn geragt und musste von Feuerwehrleuten weggeräumt werden. Während der etwa halbstündigen Sperrung bildete sich demnach ein kleinerer Stau.
Polizei: allgemein wenige Unwettereinsätze
Auch auf der gut 70 Kilometer entfernten A95 musste die Feuerwehr ausrücken. Zwischen den Anschlussstellen Kochel am See und Sindelsdorf im Landkreis Weilheim-Schongau war ebenfalls ein Baum umgestürzt.
Laut Polizei hat es am Abend insgesamt nur wenige Einsätze wegen des Wetters gegeben. Die Beamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zählten bis zum späten Abend etwa 25 Einsätze. Auch andere Präsidien in der Südhälfte des Freistaates sprachen von vereinzelten Einsätzen, etwa wegen weiterer umgestürzter Bäume. Verletzte wurden nicht gemeldet.
Der Wetterdienst hatte vor Unwettern für die Regierungsbezirke Oberbayern und Schwaben gewarnt. Die Meteorologen rechneten örtlich mit Regen von etwa 30 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde sowie schweren Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern pro Stunde.














