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Frauen-Bundesliga

Gwinn vor Comeback – Trainer blickt mit Sorge auf DFB

05.11.2026 – 15:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Giulia Gwinn: Die 27-Jährige ist sowohl beim DFB als auch bei den Bayern eine der Leistungsträgerinnen. (Quelle: IMAGO/João Rico/imago)

Giulia Gwinn kehrt nach ihrem Außenbandriss in den Bayern-Kader zurück. Trainer José Barcala blickt dabei zähneknirschend auf das Nationalteam.

Nach überstandener Verletzung ist DFB-Kapitänin Giulia Gwinn zurück im Kader des FC Bayern. Gegen Werder Bremen soll sie ihr Comeback feiern. Vor der Partie am Freitag (18.30 Uhr/DAZN, DF1 und MagentaSport) sagte Trainer José Barcala: „Sie wird ein paar Minuten spielen können, so ist es geplant.“

Gwinn hatte sich Anfang Oktober den Außenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen und seither pausiert. Auch Sarah Zadrazil ist wieder einsatzfähig. Klara Bühl fehlt wegen Belastungssteuerung, Kapitänin Glódís Viggósdóttir wegen Knieproblemen. Nationaltorhüterin Ena Mahmutovic ist nach ihrer Roten Karte beim 5:1 gegen RB Leipzig gesperrt. Regina van Eijk übernimmt das Tor.

Deutlich besorgter blickte Trainer Barcala auf die bevorstehenden Südamerika-Reise der DFB-Frauen. Aus Vereinssicht sei die Planung mit langen Reisen und Jetlag-Problemen „auf jeden Fall sehr ungünstig. Denn es bedeutet mehr Belastung für die Spielerinnen“. Zudem komme die Reise an einem „kritischen Zeitpunkt“ der Saison: „Wahrscheinlich müssen wir versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden, um die Spielerinnen zu schützen.“

Das DFB-Team reist zum Jahresabschluss nach Südamerika – zur Vorbereitung auf die WM 2027 in Brasilien. Geplant sind zwei Testspiele: am 30. November in La Plata gegen Argentinien (ab 00.15 Uhr/ZDF) und am 4. Dezember in Rio de Janeiro gegen Peru (22.15 Uhr/ARD).

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