Milliardenplan für den Ernstfall
Bund rüstet Bremen und Bremerhaven als Nato-Drehscheibe
29.09.2026 – 17:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Hafen, Straßen, Brücken, Flughafen: Der Bund plant für Bremen einen milliardenschweren Ausbau – mit Blick auf einen möglichen Nato-Ernstfall.
Die Bundesregierung will rund 1,35 Milliarden Euro investieren, um den Hafen in Bremerhaven und den Bremer Flughafen für militärische Transporte auszubauen. Bis 2031 soll dort eine zentrale Drehscheibe entstehen, über die Deutschland und die Nato im Ernstfall Soldaten verlegen können.
Eine entsprechende Absichtserklärung haben der Bund und Bremen am Dienstag unterzeichnet, wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte. Geplant ist ein sogenannter „Deployment Hub“. Dafür sollen unter anderem Hafenanlagen, Straßen, Brücken und weitere Verkehrswege ausgebaut werden.
Pistorius: „Zehntausende Soldaten versorgen“
„Dann müssten zehntausende Soldaten auf dem Weg an die Ostflanke hier versorgt werden“, betonte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). „Deshalb werden wir den Hafen, Brücken, Straßen sowie Verkehrsanbindungen ausbauen.“
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Auch der Bremer Flughafen soll an die Anforderungen der Bundeswehr angepasst werden. Mit der Milliarden-Investition würden „der Überseehafen, die Verkehrsinfrastruktur in Bremerhaven und der Bremer Flughafen den Anforderungen der Bundeswehr entsprechend ertüchtigt“, erklärte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD).
„Wir werden jetzt alles daran setzen, die vereinbarten Maßnahmen so schnell wie möglich umzusetzen“, kündigte er an. Zusätzlich zu den rund 1,35 Milliarden Euro des Bundes will der Bremer Senat mehr als 212 Millionen Euro beisteuern.













