Weltkriegsbombe in Köln
Blindgänger gesprengt – Straßen in Rodenkirchen noch teils gesperrt
Aktualisiert am 29.09.2026 – 19:11 UhrLesedauer: 2 Min.
In Köln-Rodenkirchen ist der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Das hat Auswirkungen auf den Verkehr und rund 3.000 Menschen.
In Köln-Rodenkirchen ist am Dienstag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Laut Angaben der Stadt Köln wurde die Zehn-Zentner-Bombe des US-Militärs gegen kurz vor 19 Uhr gesprengt. Eine Entschärfung war nicht möglich, weil einer der beiden Zünder nicht herausgedreht werden konnte. Die Sperrungen im Bereich des Weißer Rheinbogens werden nach und nach aufgehoben.
Der Blindgänger wurde am frühen Dienstagabend auf den Acker in Weiß transportiert und dort in ein mehrere Meter tiefes Loch gelegt. Parallel wurden unzählige Tonnen Sand auf das Feld gebracht, die um die Weltkriegsbombe platziert werden. Das Feld im Weißer Rheinbogen wurde in einem Radius von 500 Metern abgesperrt. Der Bereich ist unbewohnt. Dennoch kontrollierten Mitarbeitende des Ordnungsamts das Gebiet und räumten es vollständig.
Weltkriegsbombe in Köln: Blindgänger am Rheinufer entdeckt
Das Kampfmittel war bereits am Montag im Bereich des Rodenkirchener Leinpfads in Höhe der Kirche Alt St. Maternus entdeckt worden. Der Gefahrenbereich wurde auf einen Radius von 500 Metern festgelegt, rund 3.000 Personen mussten aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Sie konnten erst gegen kurz vor 18 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, weil die erste Sperrung dann aufgehoben wurde.
Das Ordnungsamt hatte gegen 9 Uhr mit dem ersten Klingelrundgang begonnen, um Anwohner zum Verlassen ihrer Wohnhäuser aufzufordern. Auch die angrenzende A4 mit der Rodenkirchener Brücke wurde am frühen Nachmittag gesperrt. Ein Sprecher der Autobahn GmbH sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Die A4 ist zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und dem Autobahndreieck Heumar in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt“. Die Sperrung wurde aufgehoben, nachdem klar war, dass die Bombe abtransportiert werden muss.
- Wegen Bombe in Köln: Ikea bietet kostenloses Frühstück an
Bombe in Rodenkirchen: 3.000 Menschen betroffen
Für die Beseitigung des Kampfmittels musste der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Von den Maßnahmen war ursprünglich eine Altenpflege-Einrichtung betroffen. Wegen des Rücktransports der betroffenen Menschen sind in Rodenkirchen noch einige Straßen gesperrt.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.













