Insolvenz im Rheinland
Bekannter Nudelhersteller ist pleite
Aktualisiert am 23.10.2026 – 17:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Mit ihren Spezialitäten beliefert sie bundesweit Restaurants und Supermärkte. Nun steht eine Pastafabrik aus dem Rheinland vor dem Aus.
Der Nudelhersteller Sassella Tartero aus Rheinbach ist zahlungsunfähig. Zu Beginn dieses Monats hat das zuständige Amtsgericht in Bonn das Insolvenzverfahren eröffnet. Begründet wird das Verfahren mit Überschuldung.
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Die Pastafabrik wird von den Brüdern Tartero geleitet. Die beiden eröffneten Anfang der Neunziger Jahre das Restaurant „Sassella“ im Bonner Stadtteil Kessenich. Das Lokal zog in der Folge zahlreiche Prominente an, darunter viele aus dem nahen Politikbetrieb. Unter den Gästen des Lokals sollen unter anderem Helmut Kohl und Angela Merkel gewesen sein.
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Der Erfolg des Restaurants ermutigte die Brüder zur Expansion. 1997 gründeten sie ihre eigene Nudelfabrik mit traditioneller Bronzepresse. Von dort aus belieferten sie fortan Restaurants, Hotels und Feinkostläden in ganz Deutschland. Heute finden sich die Produkte von Sassella Tartero auch in den Regalen großer Supermarktketten wie Rewe und Edeka.
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2025 gaben die Brüder ihr Restaurant nach mehr als drei Jahrzehnten ab. Es wird seither von einem Familienmitglied betrieben und ist von der aktuellen Insolvenz nicht betroffen.
Wie es für die Nudelfabrik weitergeht, ist derweil noch unklar. Wie der Bonner „General-Anzeiger“ berichtet, sollen die Gläubiger des Unternehmens im November zusammenkommen. Dann soll über die Zukunft der Fabrik entschieden werden.














