Erstmals sieben Tage
Bands, Talks und Co.: Das hat die Pop-Kultur 2026 zu bieten
19.08.2026 – 16:27 UhrLesedauer: 3 Min.

Tausende Menschen nehmen jährlich am Pop-Kultur Festival in Berlin teil. Was die Fans bei der Ausgabe für das Jahr 2026 erwartet.
Das Pop-Kultur Festival in Berlin findet 2026 erstmals an sieben Tagen statt. Vom 24. bis zum 30. August können Musikfans Livemusik, Talks und andere Programmpunkte erleben, und das in gleich vier Bezirken. Marie von der Heydt, Leiterin des Festivals, sagte auf einem Pressetermin am Mittwoch: „Wir wachsen in die Stadt hinein.“
Außer in Wedding und Prenzlauer Berg sei die Pop-Kultur auch in Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg präsent. In Zeiten der finanziellen Kürzungen durch die Politik sei dies ein wichtiges Zeichen. Im Jahr 2026 gibt es insgesamt rund 120 Programmpunkte.
Indie-Veteranen The Notwist treten auf dem Pop-Kultur Festival auf
Auf den Bühnen gibt es Musik aus verschiedenen Genres: Konkret können sich Musikfans auf die deutschen Indie-Veteranen The Notwist freuen. Auch der deutsche Rapper Jassin, die britische Indie-Rock-Band Bar Italia oder die Berliner Darkwave- und Art-Pop-Künstlerin Rosa Anschütz sind unter anderem dabei. Die größeren Konzerte finden vor allem am Mittwoch (26. August 2026), Freitag (28. August 2026) und Samstag (29. August 2026) statt. Das komplette Programm gibt es hier.

„Ein großer Teil der Bands und Acts wohnt oder arbeitet in Berlin“, sagt von der Heydt, die auch Geschäftsführerin des Musicboard Berlin ist. Man habe sich zudem – auch aus finanziellen Gründen – darauf fokussiert, Kooperationen mit Berliner Institutionen einzugehen. Als Beispiel nennen die Verantwortlichen den Pierre Boulez Saal, der dieses Jahr zum ersten Mal als Veranstaltungsort dient: Dort spielen zum Festivalabschluss die isländischen Lo-Fi-Superstars Múm – mit einem eigens für das Festival konzipierten performativen Auftritt.
Usbekistan und Kasachstan im Fokus
Eine weitere Besonderheit ist unter anderem erneut das Projekt „Sonic Crossings“, das in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut entstanden ist. Dazu lädt das Festival in diesem Jahr Musiker aus Usbekistan und Kasachstan ein, unter anderem die als „usbekische Billie Eilish“ geltende Laylo mit ihrem Bedroom-Pop, wie es von den Verantwortlichen heißt. Insgesamt sind vier Musiker aus beiden Ländern im August für eine Kurzresidenz in Berlin. Hier sollen sie sich vernetzen, auf dem Festival spielen oder an Listening-Sessions teilnehmen.
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