Fall bei „Aktenzeichen XY“
Mann vergewaltigt junge Frau: Polizei zeigt Foto
19.08.2026 – 17:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Bereich eines Jugendzentrums wird eine junge Frau vergewaltigt. Um den Täter zu finden, wenden sich die Ermittler an das Publikum der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“.
Knapp zwei Jahre nach der Vergewaltigung einer Frau in Bad Salzuflen in Nordrhein-Westfalen unternimmt die Polizei einen weiteren Versuch, den Täter zu finden. Ein Phantombild soll am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ gezeigt werden.
Die junge Frau war am 8. November 2024 auf einer Straße im Bereich eines Jugendzentrums Opfer der Tat geworden, wie die Beamten mitteilten. Durch die Ermittlungen konnte belegt werden, dass der Täter bereits 2006 versucht haben soll, eine Jugendliche zu vergewaltigen. In beiden Fällen konnte demnach eine übereinstimmende DNA-Spur gesichert werden. Damals hatte sich die Jugendliche aus der Gewalt des Mannes befreien und fliehen können. Der Verdächtige verlor eine Sonnenbrille. Auch sie könnte nun helfen, den Mann zu identifizieren.
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Fall bei „Aktenzeichen XY“: So wird der Tatverdächtige beschrieben
Die Beamten beschreiben den Tatverdächtigen als 35 bis 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß und mit einem Dreitagebart und dunklen Haaren. Er war während der Tat dunkel gekleidet und trug schwarze Wollhandschuhe.
Die Beamten warnen: „Da der Gesuchte möglicherweise bewaffnet ist, verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei und sprechen Sie den Tatverdächtigen nicht an!“
Die Staatsanwaltschaft Detmold hat eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Aufklärung der Tat und insbesondere zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen. Hinweise nimmt die Polizei während der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ unter 05231 609 3030 und danach unter 05231 6090 entgegen.
Zudem wird am Mittwochabend ein jahrzehntealter Vermisstenfall in der Sendung gezeigt. Seit November 2000 fehlt von der damals zwölfjährigen Sandra Wißmann aus Berlin jede Spur. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen Opfer eines Kapitalverbrechens geworden ist. Ein Täter konnte bis heute nicht ermittelt werden.














