Cyberangriff auf Berlin
Zwei Senatsbehörden bleiben vorerst vom Netz getrennt
19.08.2026 – 18:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Hackerangriff hat Teile der Berliner Verwaltung lahmgelegt. Fünf Tage nach dem Vorfall ist kein Ende in Sicht.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat angekündigt, dass die Folgen eines Hackerangriffs auf zwei Senatsverwaltungen mehrere Tage andauern werden. Betroffen sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz. Beide wurden am Freitag vom Landesnetz getrennt, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet.
Wegner erklärte: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die beiden Verwaltungen schnellstmöglich wieder ans Netz zu bekommen. Aber es wird noch einige Tage dauern.“ Berlin sei „Opfer eines Hackerangriffs geworden“, so der CDU-Politiker. Der Vorfall „war ernst und ist ernst“. Nach ersten Erkenntnissen seien jedoch keine sensiblen Daten abgeflossen.
Die Senatskanzlei hatte am Montagnachmittag mitgeteilt, bei forensischen Untersuchungen sei eine „Inkriminierung des Landesnetzes“ festgestellt worden. Die Abkopplung der beiden Behörden vom Netz erfolgte demnach, um weiteren Schaden abzuwenden.













