Innenminister Poseck reagiert
„Gen Z regelt“-Demo in Frankfurt eskaliert
31.10.2026 – 20:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Bis zu 8.000 Menschen demonstrierten in Frankfurt – dann flogen Böller gegen Polizisten. Die Versammlung wurde aufgelöst, mehrere Beamte verletzt.
Eine Demonstration in Frankfurt am Main ist nach Böllerwürfen und Steinwürfen gegen Polizistinnen und Polizisten aufgelöst worden. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sprach noch am Abend davon, dass mehrere Beamte verletzt worden seien und rund 100 linksextremistisch motivierte Gewalttäter unter den Demonstrierenden gewesen seien.
Die Polizei Frankfurt beendete die Versammlung gegen 18.20 Uhr wegen „unfriedlichen Verlaufs“. Zuvor hatte sie einen Wasserwerfer eingesetzt. Nahe der Konstablerwache flogen laut Polizei Frankfurt gezielt Böller gegen Beamte; Polizistinnen und Polizisten sowie der Wasserwerfer wurden mit Steinen beworfen.
Poseck zu „Gen Z“-Demo: „Ungefähr 100 linksextremistisch motivierte Gewalttäter“
Poseck zog am frühen Abend in der Frankfurter Innenstadt eine erste Bilanz. „Wir gehen von ungefähr 100 linksextremistisch motivierten Gewalttätern aus. Diese haben die Polizei massiv angegriffen mit Flaschenwürfen, mit Steinen und mit Pyrotechnik“, sagte er. Die Warnung vor linksextremistischem Gewaltpotenzial habe sich bewahrheitet, sagte Poseck. Zum verletzten Beamten erklärte er: „Ein Beamter ist möglicherweise auch etwas schwerer verletzt, aber das bedarf noch der weiteren Aufarbeitung.“
Die weitegend friedliche Demonstration hatte am Nachmittag an der Weseler Werft am Main nahe der Europäischen Zentralbank (EZB) begonnen. Die Polizei Frankfurt zählte in der Spitze rund 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer; die Veranstalter sprachen von etwa 9.000.
Organisiert hatte die Kundgebung die Initiative „Gen Z regelt“, die sich unter anderem für mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit einsetzte und die Einführung einer Wehrpflicht ablehnte. Die Veranstalter hatten die Teilnehmer aufgerufen, friedlich zu bleiben.













