Teil der Demonstranten vermummt – Organisatoren blicken optimistisch auf Teilnehmerzahl
Im hinteren Bereich der Demo haben sich laut dem Versammlungsleiter einige Menschen vermummt – auch daher ist noch unklar, ob die Demo von rund 2.000 Personen durch die Innenstadt ziehen darf. Es gibt zahlreiche „Merz leck Eier“-Rufe, mittlerweile werden erste Reden von Vertretern der linken Szene gehalten. Emma Hübner, eine der Organisatorinnen des Kölner Protests, sagte der Lokalredaktion von t-online, dass man optimistisch sei, dass es insgesamt noch 15.000 Teilnehmer werden. Der geringe Andrang zu Beginn sei durch Missverständnisse aufgrund der Verschiebung des Kundgebungsortes entstanden. Man habe derzeit noch keinen eigenen Überblick, wie viele Demonstranten vor Ort sind. Für den 20. November hat die Gruppierung einen weiteren großen Protest in Köln angekündigt, dann wolle man „Köln lahmlegen“, so eine Rednerin.
Mehrere hundert bis tausend Menschen ziehen zum Versammlungsort
Wie ein Reporter vor Ort berichtet, wird es nun doch voller am Versammlungsort. Demnach ziehen hundert bis tausend Menschen in Richtung der Bastei. Zu hören sind viele Pro-Palästina und kapitalismuskritische Rufe.
„Gen Z regelt“-Demo: Bleibt es bei der Standkundgebung?
Offen bleibt, ob die rund 100 bis 150 Demonstranten an diesem Samstag durch die Stadt ziehen dürfen. Das sei derzeit noch im Gespräch mit dem Versammlungsleiter, so ein Polizeisprecher. Mit den Worten: „Noch keine 15.000, aber das wird noch“, begrüßt der Versammlungsleiter die Demonstranten am Rheinufer.
Der geringe Andrang und das gleichzeitig große Polizeiaufgebot hat für den Anmelder der „Gen Z regelt-Demo“ keine Kostenfolgen, so der Sprecher zur Kölner Lokalredaktion. „Dieser Einsatz läuft vor dem Hintergrund der letzten Demonstrationen in Europa, zudem ist der Tag ja noch lang.“
Die Kölner Polizei will auch am Abend, bei dem viele Menschen, Halloween feiern, starke Präsenz in der Kölner Innenstadt zeigen. Dort hatten im Vorfeld mehrere Händler ihre Geschäfte gegen mögliche Plünderungen abgesichert.
Etwa 100 Teilnehmer zum Start der Demo in Köln
„Ist das alles?“, meint ein junger Demonstrant. „Bisher schon sehr random“, meint ein anderer: Unter den Demo-Teilnehmern in Köln macht sich um 14 Uhr eine gewisse Ernüchterung angesichts des ausbleibenden Andrangs breit. Nun soll die Veranstaltung an der Bastei beginnen – etwa 100 Personen, die man der Demo zuordnen kann, sind hier.











