Führungsprobleme des Kanzlers
„Der nächste Fettnapf kommt“
02.08.2026 – 10:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Friedrich Merz wollte die Union befrieden. Doch nach dem Rücktritt von Jens Spahn und dem chaotischen Ringen um dessen Nachfolge steht inzwischen die Führungsfähigkeit des Kanzlers selbst zur Debatte.
Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach sieht einen erheblichen Autoritätsverlust und bezweifelt, dass Merz aus früheren Fehlern gelernt hat. t-online Politikchef Christoph Schwennicke urteilt noch schärfer: „Das heißt, die politischen Synapsen schalten nicht so, wie sie bei einem Kanzler und einem Parteivorsitzenden schalten müssen.“ Kann Merz das beschädigte Vertrauen in der Union zurückgewinnen oder ist der Konflikt nur bis zu den Landtagswahlen vertagt? Wie gefährlich kann die Krise für seine Kanzlerschaft werden?
Kontrovers diskutieren Reuschenbach und Schwennicke außerdem über den Umgang mit der AfD. Während Reuschenbach die Abgrenzung als notwendigen Schutz der Demokratie verteidigt, warnt Schwennicke: „Die Brandmauer hat sich zu einem Staudamm gewandelt.“ Welche Alternative bleibt der CDU und wie verhindert sie, dass die AfD von ihrem eigenen Chaos profitiert? Die ganze Diskussion hören Sie in der neuen Folge von „Tagesanbruch – Die Diskussion“.
Hören Sie hier das ganze Gespräch.
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