September 28, 2026 4:09 p.m. CEST

„Nach neun Bundesliga-Spielen?“

DFB-Weltmeister zweifelt an Nominierung von Stürmer

28.09.2026 – 14:43 UhrLesedauer: 1 Min.

Karrieresprung: Frankfurts Younes Ebnoutalib in der DFB-Auswahl. (Quelle: Tom Weller/dpa/dpa-bilder)

Andreas Möller zeigt sich überrascht von der schnellen Berufung des Frankfurters Younes Ebnoutalib. Als Stürmer bei Eintracht Frankfurt sieht er ihn aber in bester Gesellschaft.

Der frühere Weltmeister Andreas Möller hat die schnelle DFB-Nominierung von Younes Ebnoutalib hinterfragt. Der Frankfurter Angreifer stand nach nur neun Bundesliga-Spielen bereits in der Startelf der Nationalmannschaft – für Möller ein ungewöhnlicher Weg.

In einem „Bild“-Interview äußerte sich der 59-Jährige: „Nicht falsch verstehen: Ich freu‘ mich riesig für ihn, das ist sensationell. Aber nach neun Bundesliga-Spielen? Früher hast du Jahre gebraucht, um in die Nationalelf zu kommen.“

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Ebnoutalib hatte beim Bundestrainer-Debüt von Jürgen Klopp sein erstes Länderspiel bestritten. Beim 1:1 in den Niederlanden kam der Ex-Elversberger nach einer halben Stunde für den verletzten Kai Havertz ins Spiel. Beim 0:1 gegen Griechenland in Augsburg stand er dann in der Startelf.

Bei Eintracht Frankfurt bewertet der frühere Eintracht-Profi das Sturmduo mit Jonathan Burkardt anders. Möller erklärte: „Die beiden sind sehr schwer auszurechnen. Sie können köpfen, sie können schießen, sie können Doppelpässe, sie können hinterlaufen. Da ist alles drin. Mal macht Burkardt die Wege, dann ist Ebnoutalib mehr im Fokus, und umgekehrt.“

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