Beamtenbund stellt neues Ranking vor
Diese Berufe genießen den höchsten Respekt
02.08.2026 – 08:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Feuerwehrleute gehören vielleicht nicht zu den Topverdienern, im Hinblick auf ihr Ansehen sind sie jedoch Spitze. Weit weniger Prestige haben hingegen andere Berufe.
Manche Berufe punkten mit einem hohen Gehalt, andere hingegen mit einer guten Vereinbarung von Arbeit und Freizeit. Nicht immer sind diese Berufe jedoch diejenigen, die in der Bevölkerung ein hohes Ansehen genießen.
Wie hoch das Ansehen der einzelnen Berufe ist, hat nun das Forsa-Institut im Auftrag des Beamtenbunds DBB untersucht. Insgesamt 2.016 Bürgerinnen und Bürger über 14 Jahren wurden hierfür im Juli dieses Jahres zu insgesamt 34 Berufsgruppen befragt. Die Befragten sollten angeben, ob diese Berufsgruppe bei ihnen persönlich ein eher hohes oder geringes Ansehen genießt.
Wie bereits in den vergangenen Jahren sind Feuerwehrleute die am höchsten angesehene Berufsgruppe hierzulande. 94 Prozent der Befragten gaben an, dass die Brandbekämpfer bei ihnen ein hohes Ansehen genießen.
Geringes Prestige für Versicherungsvertreter und Werbeagenturen
Auch Beschäftigte innerhalb der Gesundheitsbranche werden von vielen Deutschen respektiert. So landen im Ansehensranking Krankenpflegekräfte (91 Prozent), Altenpflegekräfte (88 Prozent) und Ärzte auf den weiteren Plätzen (84 Prozent). Auch bei Polizisten (80 Prozent), Erziehern im Kindergarten (77 Prozent) sowie Müllmännern und Richtern (jeweils 70 Prozent) ist das Ansehen vergleichsweise hoch.
Schlusslichter beim Ansehen sind hingegen Mitarbeiter von Telefongesellschaften (zwölf Prozent), Politiker (sieben Prozent), Versicherungsvertreter (sechs Prozent) und Mitarbeiter von Werbeagenturen (fünf Prozent). Vor allem Politiker sackten im Vergleich deutlich ab (–4 Prozentpunkte). Auch EDV-Sachbearbeiter (–3 Prozentpunkte), Lehrer und Beamte (jeweils –2 Prozentpunkte) sanken im Vergleich zum Vorjahr im Ansehen.
| Berufsgruppe | Genießt ein hohes Ansehen für |
|---|---|
| Feuerwehrmann | 94 % |
| Krankenpfleger | 91 % |
| Altenpfleger | 88 % |
| Arzt | 84 % |
| Polizist | 80 % |
| Erzieher im Kindergarten/ Kita | 77 % |
| Müllmann | 70 % |
| Richter | 70 % |
| Techniker | 68 % |
| Kanal-Klärwerksmitarbeiter | 67 % |
| Soldat | 65 % |
| Pilot | 64 % |
| Lehrer | 63 % |
| Hochschulprofessor | 61 % |
| Förster | 59 % |
| Briefträger | 55 % |
| Lokführer | 54 % |
| Justizvollzugsbeamter | 50 % |
| Unternehmer | 48 % |
| Studienrat | 37 % |
| Steuerberater | 34 % |
| Beamter | 33 % |
| EDV-Sachbearbeiter | 31 % |
| Journalist | 29 % |
| Bankangestellter | 25 % |
| Steuerbeamter | 22 % |
| Gewerkschaftsfunktionär | 21 % |
| Mitarbeiter einer Telefongesellschaft | 12 % |
| Politiker | 7 % |
| Versicherungsvertreter | 6 % |
| Mitarbeiter in einer Werbeagentur | 5 % |
Größter Gewinner ist hingegen die Gruppe der Unternehmer. Ihr Prestige stieg gegenüber dem Vorjahr um drei Prozentpunkte – knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) hat nun ein positives Bild von ihnen. Auch Feuerwehrleute, Krankenpfleger, Ärzte, Müllmänner, Richter und Lokführer stiegen im Ansehen (jeweils +2 Prozentpunkte).














