September 13, 2026 8:47 p.m. CEST

Campbell ist seit einiger Zeit auch an den Plattentellern unterwegs. Nach Auftritten unter anderem in Paris, München, Monaco und Las Vegas kehrt die 56-Jährige nun für Klums Veranstaltung nach München zurück. „Naomi Campbell als DJ beim ‚HeidiFest‘, ikonischer geht’s doch nicht!“, wird Klum von RTL zitiert.

Zum bisher bekannten Line-up gehören außerdem Vicky Leandros, Markus, Liz Mitchell von Boney M., La Bouche, Katja Ebstein und Tony Christie. Weitere Gäste und Acts sollen noch folgen. RTL überträgt das „HeidiFest“ am 17. September ab 20.15 Uhr.

Streit um Wiesn-Figuren: Umfrage mit eindeutigem Ergebnis

Das Oktoberfest hat noch nicht begonnen, da gibt es schon einen ersten handfesten Streit. Die Kontroverse dreht sich um übermalte Werbefiguren an zwei Fahrgeschäften, nachdem diese von der Gleichstellungsstelle der Stadt München als nicht mehr zeitgemäß betrachtet wurden. Die Münchner Redaktion von t-online hat die Leser dazu befragt und es gibt eine ziemlich einhellige Meinung. Das Ergebnis der Umfrage lesen Sie hier.

Adidas bringt 400-Euro-Dirndl auf die Wiesn

Adidas wagt sich 2026 wieder an die Tracht: Der Sportartikelhersteller verkauft ein Dirndl für rund 400 Euro, das mit den markentypischen drei Streifen und Trefoil-Logos wohl bewusst weit weg vom klassischen Trachtenlook gehalten ist. Das Kleid gibt es in Schwarz und Zinnoberrot, dazu kommt eine wendbare Schürze, mit der sich der Look verändern lässt.

Zwischen sportlich und elegant: Der neue Dirndl-Look von Adidas fällt auf. (Quelle: adidas.de)

Damit dürfte die alte Wiesn-Frage neu aufflammen: Wie traditionell muss ein Dirndl eigentlich sein?

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Ist das noch Tracht? Ähnliche Diskussionen gab es zuletzt auch um die neue Dirndl-Kollektion von Heidi Klums Tochter, Leni Klum. Wie ihre 750-Euro-Produkte gestaltet sind, sehen Sie hier.

  • Streit um Wiesn-Figuren: Umfrage bringt eindeutiges Ergebnis

Bericht: Schausteller-Verband boykottiert Wiesn-Rundgang

Der Streit um umgestaltete Figuren auf der Wiesn hat nun Folgen: Der Bundesverband der Schausteller und Marktkaufleute (BSM) will laut einem Bericht der „tz“ nicht am traditionellen Wiesn-Rundgang der Stadt teilnehmen. Hintergrund sind die Änderungen unter anderem am Teufelsrad und am „Happy Sailor“. In einem Schreiben an die Stadt spricht der Verband dem Bericht zufolge von „Zensur“ und „Zwangspinselei“ und kritisiert Eingriffe in die Gestaltung der Betriebe.

Die Stadt bedauert die Absage und betont, gerade bei kontroversen Themen seien Austausch und Kompromisse wichtig. Andere Schaustellerverbände, darunter der Deutsche Schaustellerbund und die Münchner Berufsverbände, wollen am Rundgang weiterhin teilnehmen. Der findet traditionell zwei Tage vor dem Start des Oktoberfests statt.

Besucher im Kettenkarusselll auf dem Oktoberfest (Archivbild). (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON/imago)

243 Schausteller und 182 Marktkaufleute

Nach Angaben der Stadt München wurden in diesem Jahr 243 Schaustellergeschäfte und 182 Marktkaufleute zum Oktoberfest zugelassen. Dazu kommen noch 41 Schaustellerbetriebe auf der Oiden Wiesn, dem traditionellen Teil des Volksfestes.

Donnerstag, 3. September 2026

Erste Wiesnbier-Probe bei bestem Wetter

Am Donnerstagmittag, 3.9., hat im Münchner Seehaus im Englischen Garten die erste Wiesnbier-Probe der Brauereien Paulaner und Hacker-Pschorr stattgefunden. Bei bestem Spätsommerwetter stellten die Brauer Christian Dahncke (Paulaner) und Max Mirlach (Hacker-Pschorr) ihre diesjährigen Festbiere vor. Keine leichte Aufgabe, wie Dahncke erklärt: „Das Oktoberfest-Bier zu brauen, ist die Champions League des Bierbrauens“.

Die Holzfässer von Hacker-Pschorr und Paulaner: Beim ersten Wiesn-Anzapfen herrschte am Donnerstag beste Stimmung. Vor Ort dabei waren auch die Wiesnwirte Reichert und Stiftl. (Quelle: Carla Gospodarek)

Während das Hacker-Pschorr auch heuer wieder als dunkelstes der Wiesn-Biere gebraut wurde, hat das Paulaner eine sonnig-gelbe Farbe. Beide Biere haben einen Alkoholgehalt von 5,9 Prozent. In der Stammwürze verzeichnet das Hacker-Pschorr Oktoberfestbier 13,7 Prozent, das Paulaner 13,6.

Die große Bierprobe mit allen sechs Wiesnbieren findet am kommenden Donnerstag, 10. September im Löwenbräukeller statt.

Streit um Oide Wiesn: Musiker greift Kulturreferat an

Der Münchner Musiker und SPD-Stadtrat Roland Hefter ist sauer: Seine Band Isarrider darf 2026 nicht im Musikantenzelt der Oidn Wiesn auftreten. Nach Hefters Darstellung hängt die Absage mit einer negativen Bewertung durch das Kulturreferat zusammen. Die Band spiele zwar auf Bayerisch, werde aber wegen ihrer Rockmusik der Popularmusik und nicht der musikalischen Volkskultur zugerechnet. Hefter kritisiert eine aus seiner Sicht „ultrakonservative Haltung zur bayerischen musikalischen Volkskultur“.

Roland Hefter (rechts), hier an der Seite von Kabarettistin Monika Gruber (Mitte) auf dem Oktoberfest (Archivbild). (Quelle: IMAGO/B. Lindenthaler/imago)

Kurios dabei: Solo mit Gitarre darf Hefter nach eigener Darstellung als Volkssänger auf der Oidn Wiesn auftreten, mit seiner Band dagegen nicht. Der Streit könnte bereits Folgen haben: Für 2027 sollen zwei Programmplätze im Musikantenzelt ausdrücklich für moderne bayerische Musik vorgesehen werden. Hier geht es zum ganzen Artikel über den Isarrider-Streit.

In diesem Wiesn-Zelt gibt es Freibier

Bei Maßpreisen von fast 16 Euro dürfte diese Nachricht einige Wiesn-Besucher interessieren: In der Bräurosl wird 2026 täglich Freibier ausgeschenkt. Einmal am Tag zapft eine wechselnde Münchner Persönlichkeit auf der Bühne ein Holzfass an. Das Bier daraus geht anschließend kostenlos an die Gäste – allerdings nur, solange der Vorrat reicht. Das Ritual gehört zur sogenannten Mittagswiesn des Festzelts.

Wer etwas vom Gratisbier abbekommen möchte, sollte pünktlich sein. Hier lesen Sie, zu welcher Uhrzeit sie die beste Chance auf Freibier in der Bräurosl haben.

Donnerstag, 3. September 2026

Nach Teufelsrad-Ärger: Weiteres Fahrgeschäft verändert Figuren

Wenige Wochen vor dem Anstich sorgt die Gestaltung von Wiesn-Fahrgeschäften für Diskussionen. Nach den Änderungen an Figuren des Teufelsrads bestätigte nun auch die Betreiberin des „Happy Sailor“ gegenüber t-online, dass sie Figuren ihres Fahrgeschäfts umgestaltet hat. Betroffen sind unter anderem eine Kapitänsfigur sowie eine bislang unbekleidete Meerjungfrau.

So sah die Kapitäns-Figur des „Happy Sailor“ noch im vergangenen Jahr aus. Inzwischen hat die Puppe einen ganz anderen Look. (Quelle: Verena Krug, Happy Sailor)

Die Stadt erklärte auf t-online-Anfrage, Fachstellen hätten nach der Wiesn 2025 angeregt, die „karikaturhafte Überzeichnung asiatischer Gesichtszüge“ der Kapitänsfigur zu überarbeiten. Betreiberin Verena Krug sieht die bisherigen Figuren selbst nicht als anstößig, berücksichtigt die Änderungswünsche aber auch aus Sorge um eine künftige Zulassung. Hier lesen Sie die ganze Geschichte und sehen die Veränderungen der Figuren.

Wiesn bekommt neue Sicherheitszentrale und KI-Kameras

Nach dem gefährlichen Gedränge auf dem Oktoberfest 2025 rüstet die Stadt in diesem Jahr deutlich auf. Eine neue Sicherheitszentrale auf der Theresienwiese soll Polizei, Feuerwehr und weitere Verantwortliche enger zusammenbringen. Kameras mit KI-Unterstützung sollen zudem erkennen, wo die Besucherdichte besonders hoch wird – damit die Stadt reagieren kann, bevor gefährliche Engstellen entstehen.

Wachsame Kameraugen auf der Wiesn (Archivbild): In diesem Jahr wollen die Behörden noch besser auf mögliche Gefahrensituationen vorbereitet sein. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber/imago)

Bis zu 35 Mitarbeiter können in der neuen Zentrale gleichzeitig arbeiten. Für Besucher gibt es noch eine praktische Änderung: Das Wiesn-Fundbüro musste für die neuen Räume weichen und befindet sich 2026 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Theresienhöhe.


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