Bayerns Ministerpräsident auf Instagram
„Pete Sampras von Franken“: Söder spielt Tennis – Netz spottet
13.09.2026 – 16:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Markus Söder greift zum Tennisschläger – und liefert seinen Followern reichlich Stoff für Kommentare. Dabei gibt der Ministerpräsident an, durchaus Erfahrung mitzubringen.
Passend zum US-Open-Finale am Sonntagabend hat Markus Söder (CSU) zuletzt ein Video von sich auf einem Tennisplatz veröffentlicht. Die Aufnahmen entstanden nach seinen Angaben vor einigen Jahren mit einem Freund in Nürnberg. „Für die US Open reicht es nicht – aber Spaß macht’s immer noch“, schreibt der bayerische Ministerpräsident dazu.
Seine Follower greifen die Vorlage dankbar auf. „Der Pete Sampras von Franken“, heißt es in einem der ironischen Kommentare, ein anderer Nutzer macht daraus kurzerhand „Maggus Sampras“. Auch der Vergleich mit Boris Becker fällt. Deutlich weniger schmeichelhaft urteilt ein Nutzer: „Elegant wie ein LKW.“ Besonders viel Zustimmung bekommt zudem die scherzhafte Frage, ob Söder den Länderfinanzausgleich nicht einfach auf dem Tennisplatz mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner ausspielen könne.
Söder spielte als Jugendlicher offenbar fast täglich
Ganz neu ist der Schläger in Söders Hand allerdings nicht. Der gebürtige Nürnberger begann nach eigenen Angaben 1980 im Alter von 13 Jahren beim ATV Nürnberg mit dem Tennis. In seiner Jugend habe er zeitweise fast täglich gespielt und sei sowohl für die Junioren als auch für die Herren angetreten, sagte er dem „tennis MAGAZIN“. Er wurde Vereinsmeister und spielte in der Bezirksklasse. Heute komme er nur noch einige Male im Jahr auf den Platz.
Als Vorbilder nennt Söder Björn Borg, John McEnroe und Boris Becker. Im aktuellen Post macht er zudem keinen Hehl daraus, wem am Sonntagabend seine Aufmerksamkeit gilt: Alexander Zverev. Der Deutsche trifft im Finale der US Open ab 20 Uhr deutscher Zeit auf den US-Amerikaner Ben Shelton und kämpft um seinen zweiten Grand-Slam-Titel.
Für Söder selbst bleibt es dagegen beim Freizeittennis. Das räumt er schließlich schon zu Beginn seines Posts ein: Für die US Open werde es wohl nicht mehr reichen.
