Bei Überholmanöver
Mann stürzt vom Großen Ochsenhorn in den Tod
05.10.2026Lesedauer: 2 Min.
Eine alltägliche Situation in den Alpen: Weil viel los ist, will ein Wanderer eine andere Gruppe überholen. Doch der Versuch endet in einer Tragödie.
In den Tiroler Alpen ist ein Wanderer aus Tschechien tödlich verunglückt, als er mehrere andere Wanderer überholen wollte. Laut Polizei stürzte der 36-Jährige am Samstagnachmittag am Großen Ochsenhorn rund 100 Meter in die Tiefe. Die Besatzung eines Notarzthubschraubers konnte demnach nur noch den Tod des Alpinisten feststellen.
Der 36-Jährige war laut den Beamten gemeinsam mit zwei Freunden unterwegs, um den 2.511 Meter hohen Gipfel zu erklimmen. Auf einer Höhe von 2.400 Metern geschah es: Als der Tscheche zwei weitere Bergsteiger links überholen wollte, hielt er sich mit den Händen an einem großen Felsbrocken fest. Genau dieser löste sich plötzlich – und der Mann stürzte mit dem Felsen rückwärts in die Tiefe.
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Alpen-Unglück: Weiterer Fall in Tirol
Ein Polizeihubschrauber barg die Leiche des Mannes. Die restlichen Bergsteiger, die das Unglück mitansehen mussten, wurden ebenfalls per Helikopter ins Tal geflogen.
Das Große Ochsenhorn ist laut dem Portal Alpin.de mit 2.511 Metern der höchste Gipfel der Loferer Steinberge. Für den Aufstieg seien zwar nur „leichte Kletterstellen“ zu meistern, das Gelände sei aber teils steil und felsig. Abenteurer sollten entsprechende Trittsicherheit und alpine Erfahrung mitbringen, hieß es.
Nur einen Tag später kam es zu einem weiteren Unglück in den Tiroler Alpen: Am Sonntagvormittag starb ein Wanderer, als er an der 1.997 Meter hohen Pyramidenspitze in die Tiefe stürzte. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des verunfallten Mannes feststellen. Seine Identität ist noch nicht geklärt.














