80 Beschäftigte betroffen
Nach Ausstieg von Henssler: Vier Ahoi-Restaurants in Finanznot
04.11.2026 – 11:08 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Restaurants der Kette bleiben vorerst geöffnet. Ihre Betreibergesellschaft steckt in einem Insolvenzverfahren. Nun wird geprüft, welche Standorte eine Zukunft haben.
Die Betreibergesellschaft von vier Restaurants der Kette „Ahoi Steffen Henssler“ hat einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt. Betroffen sind die Standorte in Kiel, Marina Wendtorf, Bonn und Otterndorf. Das Amtsgericht Cuxhaven bestellte am 19. Oktober einen vorläufigen Sachwalter.
Die Restaurantkette wurde 2017 vom Hamburger Fernsehkoch Steffen Henssler und seinem Bruder Peter gegründet. Beide verkauften ihre Anteile an der Ahoi Franchise GmbH allerdings bereits Ende 2024. Die Gesellschaft wurde damals vollständig von der Jaclavis GmbH unter Führung des Unternehmers Theo Bührmann übernommen. Hensslers Name ist weiterhin Teil der Restaurantmarke.
80 Beschäftigte von Insolvenz betroffen
Hinter dem Insolvenzantrag steht die Elbterrassen GmbH & Co. KG mit Sitz in Otterndorf. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, sind 80 Beschäftigte betroffen. Sie erhalten Insolvenzgeld. Die vier Restaurants bleiben dem Bericht zufolge vorerst geöffnet.
Als Grund für die finanziellen Schwierigkeiten nannte Geschäftsführer Martin Aye dem „Abendblatt“ zu hohe Kosten und zu geringe Umsätze. Jeder der vier Standorte werde nun darauf geprüft, ob eine Sanierung möglich sei. Das Unternehmen darf seinen Geschäftsbetrieb im vorläufigen Verfahren unter Aufsicht des Sachwalters weiterführen.
Auch in der Hamburger Innenstadt gibt es weiterhin ein Ahoi-Restaurant. Der Standort in der Spitalerstraße 12, unweit des Hauptbahnhofs, gehört allerdings nicht zu den vier Standorten der Elbterrassen GmbH & Co. KG, für die der Insolvenzantrag gestellt wurde.














