August 18, 2026 4:07 p.m. CEST

Spurlos verschwunden

Sandra Wißmann: Erhalten Ermittler jetzt die entscheidende Spur?

Aktualisiert am 18.08.2026 – 14:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Die damals zwölfjährige Sandra Wißmann aus Berlin: Sie wurde zuletzt am 28. November 2000 gesehen. (Quelle: Polizei)

Seit fast 26 Jahren fehlt von Sandra Wißmann jede Spur. Die damals zwölfjährige Berlinerin verschwand in Kreuzberg. Nun wird ihr Fall Thema im ZDF.

Sandra Wißmann war zwölf Jahre alt, als sie am 28. November 2000 in Berlin-Kreuzberg verschwand. Sie wollte ein Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter kaufen. Rund 26 Jahre später ist ihr Schicksal noch immer ungeklärt. Die Berliner Polizei hält ein Verbrechen für wahrscheinlich. Nun wird der Fall auch bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“ wieder aufgegriffen. Die Ermittler rätseln bis heute, was damals mit dem Kind passiert ist.

Klar ist, dass Sandra Wißmann gemeinsam mit ihrer Mutter die elterliche Wohnung in der Böckhstraße in Kreuzberg verließ. Nach einem kurzen gemeinsamen Weg trennten sich die beiden. Sandra wollte allein zum damaligen Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz, um dort ein Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter zu kaufen.

Vermisst seit 2000: Weitere Aufnahme von Sandra Wißmann aus Berlin-Kreuzberg. (Quelle: Polizei Berlin)

Im Kaufhaus wurde das Mädchen zwischen 15 und 16 Uhr von Angestellten gesehen. Anschließend machte sich Sandra auf den Rückweg. Gegen 16.45 Uhr sahen mehrere Schulfreundinnen sie auf dem Kottbusser Damm. Danach verlor sich ihre Spur. Die Polizei geht davon aus, dass sie in Richtung Landwehrkanal unterwegs war.

Sandra war damals etwa 1,60 Meter groß und hatte eine zierliche, sportliche Figur, braune Augen und lange, glatte dunkelblonde Haare, die sie zu einem Zopf gebunden hatte. Sie trug eine schwarze Jeans, einen dunkelbraun-bordeaux-schwarz gemusterten Pullover, eine blaue halblange Steppjacke und schwarze Stiefel.

Fall Sandra Wißmann: Ermittler gehen von einem Verbrechen aus

Schon kurz nach dem Verschwinden übernahm eine Mordkommission die Ermittlungen. Mehr als 100 Polizisten suchten damals unter anderem Hinterhöfe, Keller, Schächte und andere Bereiche in der Umgebung ab. Auch die Nachbarschaft wurde befragt. Konkrete Hinweise auf den Verbleib des Mädchens ergaben sich jedoch nicht.

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Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass Sandra Wißmann Opfer eines Kapitalverbrechens wurde. Einen konkreten Tatverdächtigen gibt es nach den öffentlich bekannten Informationen nicht.

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