September 12, 2026 1:57 a.m. CEST

Packendes Halbfinale der US Open

„Auf einmal schimpft Zverev los“


Aktualisiert am 12.09.2026 – 00:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Drittes Grand-Slam-Endspiel in Folge: Alexander Zverev jubelt erleichtert nach seinem Halbfinal-Erfolg gegen Karen Khachanov.

Drittes Grand-Slam-Endspiel in Folge: Alexander Zverev jubelt erleichtert nach seinem Halbfinal-Erfolg gegen Karen Khachanov. (Quelle: Eduardo Munoz/reuters)

Deutschlands bester Tennisspieler misst sich im Halbfinale mit einem Überraschungsteilnehmer. Und muss eine schwierige Phase überstehen.

Alexander Zverev steht im Finale der US Open in New York und kämpft am Sonntag um seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Deutschlands bester Tennisspieler setzte sich in einem zeitweise hochklassigen Halbfinale am Freitag gegen die Turnier-Überraschung Karen Khachanov mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6) durch und steht damit zum dritten Mal in diesem Jahr im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Erst im Frühsommer hatte der Hamburger bei den French Open den ersten Majors-Titel seiner Karriere feiern können, verlor später das Endspiel von Wimbledon gegen den Italiener Jannik Sinner.

Bis Mitte des ersten Aufschlags dominierten beide Spieler mit ihrem starken Aufschlag. Plötzlich wackelte bei Khachanov jedoch das erste Service, durch Fehler des Gegners holte sich Zverev das Break. Erstmals brüllte er seine Freude in Richtung seines Anhangs auf der Tribüne. Nach 37 Minuten gewann Zverev den ersten Satz, dabei erlaubte sich Khachanov mehr als doppelt so viele unnötige Fehler wie sein Gegner.

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Direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs legte Zverev ein Break nach. Khachanov schimpfte wüst, kämpfte sich mit seiner Emotionalität aber zurück. Per Doppelfehler gab Zverev erstmals seinen Aufschlag zum 2:2 ab. Nach einem Ausrutscher an der Grundlinie lag Zverev auf dem Rücken, blieb aber unverletzt und konnte darüber lachen.

Das Niveau der Partie stieg, im Tie-Break wurde es erstmals richtig packend. Zunächst agierte Zverev zu passiv, lag schon 3:5 hinten, kam jedoch zurück. Einen Satzball wehrte Khachanov noch spektakulär ab, verlor durch eine verschlagene Vorhand aber auch den zweiten Durchgang. Zverev breitete die Arme aus und ließ sich feiern. Im dritten Satz brachten beide Spieler souverän ihre Aufschläge durch, wieder musste der Tie-Break entscheiden. Dort wehrte er nervenstark zwei Satzbälle ab und durfte jubeln.

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