September 9, 2026 1:16 a.m. CEST

Nach „Immer wieder sonntags“-Aus

Sender äußert sich zu Zukunft von „Schlager-Spaß mit Andy Borg“


09.09.2026 – 00:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Andy Borg: Seit 2018 moderiert er den „Schlager-Spaß“. (Quelle: IMAGO/Joachim Hahne)

Nachdem „Immer wieder sonntags“ abgesetzt wurde, bangen auch Stefan Mross‘ Kollegen um ihre Sendungen. Für „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gibt es Pläne.

Im März sorgte der Südwestrundfunk (SWR) mit der Bekanntgabe für Aufruhr, dass die Schlagersendung „Immer wieder sonntags“ nach dieser Saison und über 30 Jahren in der ARD nicht fortgesetzt wird. Trotz guter Einschaltquoten und großer Beleibtheit beim Publikum. Der Sender begründete das Aus mit Sparmaßnahmen, die trotz des Erfolgs des Formats unumgänglich seien.

Im Interview mit t-online erzählte Moderator Stefan Mross im Mai, dass ihn die Nachricht unvorbereitet getroffen hat. „Ich war schockiert“, so der 50-Jährige, der die Sendung seit 2005 moderiert hatte. Am vergangenen Sonntag lief die letzte Ausgabe von „Immer wieder sonntags“ mit einem hochemotionalen Abschied.

  • „Negative Energie“: Stefan Mross bricht „Immer wieder sonntags“-Party ab

„Solange Andy das machen will“

Nach dem überraschenden Ende der Kultshow bangen auch viele Kollegen um ihre Sendungen. Zumindest Andy Borg muss sich aber vorerst keine Sorgen um seinen „Schlager-Spaß“ machen. Über die Zukunft des Formats sei bereits eine Entscheidung gefallen, erklärte SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler „Schlagerpuls“ zufolge. „Das führen wir weiter, solange Andy das machen will. Solange wir es uns auch leisten können. Das ist wie bei allen immer in diesen Zeiten eine Frage“, sagte er „RadioBWSchlager1“.

Auch wenn nicht das baldige Ende der Sendung droht, ist „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ ebenfalls von den Sparmaßnahmen des SWR betroffen. Wie in einer Pressemitteilung aus dem Juli bekannt gegeben wurde, wird die Sendung ab 2027 von Kimmig Entertainment in einem externen Studio und nicht mehr vom Sender selbst in Baden-Baden produziert. Begründet wurde dieser Schritt mit seiner Neuausrichtung, dem Abbau eigener Studioflächen und dem Ziel, Ressourcen flexibler einzusetzen.

Aktie.
Die mobile Version verlassen