Juli 30, 2026 6:15 p.m. CEST

2. Bundesliga startet

Aufstieg außer Reichweite? Experten zweifeln an St. Pauli

30.07.2026 – 16:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Marcel Rapp (r.) neben seinem Trainerteam: TV-Experten sagen dem neuen St. Pauli-Coach eine schwierige Saison vorher. (Quelle: IMAGO / Bildbyran)

In einer Woche startet die 2. Bundesliga. Welche Rolle spielt der FC St. Pauli nach dem Abstieg? TV-Experte und Ex-HSV-Stürmer Simon Terodde legt sich fest.

Zweitliga-Rekordtorschütze Simon Terodde traut dem FC St. Pauli in der neuen Saison keinen Platz unter den besten fünf Teams zu. Als er sich mit der 2. Liga beschäftigt habe, „war der St. Pauli nie bei mir im Kopf, dass sie oben mitspielen“, sagte der frühere HSV-Stürmer in einer Medienrunde von RTL und Sky. „Es ist natürlich wichtig, dass du einen guten Start hast, Aber ich sehe St. Pauli jetzt nicht unter den ersten Fünf.“

Auch RTL/Sky-Experte Felix Kroos schätzt die Aufstiegschancen der Hamburger gering ein. „Wenn ich die Stimmung drumherum sehe, bin ich da nicht so überzeugt, ehrlicherweise, dass sie aufsteigen“, sagte der frühere Profi von Werder Bremen und Union Berlin. „Jetzt reden wir auch nicht von Abstiegskampf, aber es wird meiner Meinung nach eher eine Saison, die langweilig wird.“ St. Pauli startet am 9. August um 13.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth in die Saison. Sky überträgt die Partie live.

Wolfsburg gilt als klarer Favorit

Terodde und Kroos sehen den VfL Wolfsburg als klaren Aufstiegsfavoriten. „Da musst du schon sehr, sehr viel falsch machen, dass du da nicht aufsteigst“, sagte Terodde. Kroos erklärte: „Ich glaube, wenn sie zum Team zusammenwachsen, dann werden sie vorneweg marschieren. Ganz klar, absoluter Favorit.“ Als weiteren Aufstiegsanwärter nannte Kroos den 1. FC Heidenheim.

Simon Terodde (l.) trifft gegen den FC St. Pauli (Archivbild): Der Ex-Stürmer schoss acht Tore gegen die „Kiezkicker“. (Quelle: IMAGO / Norbert Schmidt)

Hertha BSC prophezeit Kroos dagegen eine schwere Saison. Mit Kapitän Fabian Reese und Torhüter Tjark Ernst habe der Verein das „Gesicht der Mannschaft“ verloren. „Das kriegst du nicht so einfach ersetzt“, sagte der 35-Jährige.

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Die vielen Abgänge könnten den Druck allerdings verringern. „Jetzt erwartet irgendwie keiner was. Und das kann dir irgendwo vielleicht auch helfen, da so ein bisschen Druck zu nehmen.“ Dem Kader fehle jedoch die Qualität, „und die kriegst du auch nicht so einfach ersetzt und jetzt auch so kurzfristig nicht mehr hin.“

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