November 5, 2026 11:37 a.m. CET

Keine Evakuierung

Entwarnung in Riehl: 20-Zentner-Weltkriegsbombe ohne Zünder gefunden


05.11.2026 – 10:58 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein entschärfter Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg (Symbolbild): In Köln-Riehl stellte sich eine gefunde Bombe als harmlos heraus. (Quelle: Marius Bulling/imago-images-bilder)

In Köln-Riehl wurde eine 20-Zentner-Weltkriegsbombe entdeckt. Dank eines fehlenden Zünders blieb 130 Anwohnern eine Evakuierung von erspart.

Bei Bauarbeiten im Bereich des Kuhwegs in der Nähe der Sozial-Betriebe Köln (SBK) war am 30. Oktober der Verdacht auf einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg aufgekommen.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf hatte die verdächtige Stelle untersucht. Dabei wurde eine 20-Zentner-Weltkriegsbombe gefunden. Allerdings hatte der Blindgänger keinen Zünder. Die Bombe konnte vom Kampfmittelbeseitigungsdienst abtransportiert werden, wie die Stadt Köln am Donnerstagvormittag mitteilte.

Blindgänger in Riehl: Evakuierung von rund 130 Anwohnern war vorbereitet

Für den Fall einer notwendigen Entschärfung hatten sich Ordnungsamt, Feuerwehr und Hilfsorganisationen bereits auf eine umfangreiche Evakuierung vorbereitet.

Betroffen gewesen wären rund 130 Anwohner sowie Teile des Geländes der Sozial-Betriebe Köln in Riehl. Bewohner einzelner Pflegeheime hätten innerhalb des Geländes verlegt werden müssen.

Für Mieter der Seniorenwohnungen waren Busse vorgesehen, die sie zum Dreikönigsgymnasium an der Escher Straße gebracht hätten. Dort sollte eine Anlaufstelle für bis zu 250 Menschen eingerichtet werden.

Auch im Straßen- und Bahnverkehr hätte es Einschränkungen gegeben. Betroffen gewesen wären unter anderem Teile des Niehler Gürtels, der linksrheinische Bereich der Mülheimer Brücke sowie Teile des Niehler Hafens. Auch für die KVB-Linien 13 und 18 sowie möglicherweise die Buslinie 140 wäre es zu Einschränkungen im Betrieb gekommen.

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