Abstimmung erfolgreich
Deutscher Zweitligist ändert Namen nach 30 Jahren
08.11.2026 – 17:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Seit Jahrzehnten tritt die SpVgg Greuther Fürth unter diesem Namen an. Diese Ära endet nun zum Saisonwechsel.
Zweitligist SpVgg Greuther Fürth heißt ab der kommenden Saison wieder SpVgg Fürth. 88,3 Prozent der 2.104 anwesenden Anhänger stimmten auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag im Sportpark Ronhof für die Rückbenennung zum alten Namen und die Änderung des Logos zum 1. Juli 2027.
„Unsere Mitglieder haben für ein eindeutiges Ergebnis gesorgt“, sagte Präsident Volker Heißmann. „Meine Anerkennung gilt der Initiative, die sich über viele Jahre mit großem Engagement und auf sachliche Weise für die Rückbenennung eingesetzt und damit die nötigen Stimmen erreicht hat.“ Und weiter: „Das Präsidium wird nun die notwendigen Schritte vorbereiten, um die Rückbenennung zum Saisonwechsel möglichst umfassend umzusetzen.“
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Der deutsche Meister von 1914, 1926 und 1929 wurde als SpVgg Fürth gegründet. Ab 1996 ging der Klub durch die Fusion mit der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth mit dem Namenszusatz „Greuther“ an den Start. Für die Änderung war eine Mehrheit von 75 Prozent nötig, nach der Auszählung brannte großer Jubel auf.
Die Namens- und Logo-Änderung soll knapp 500.000 Euro kosten – vor allem, weil Textilien neu bedruckt werden müssen und der Markenauftritt sowie das Gebäudebranding angepasst werden müssen. Die Faninitiative „Zurück zur SpVgg Fürth“, die um die Rückkehr zum alten Namen gekämpft hatte, will die Umstellung mitfinanzieren.














