August 12, 2026 9:51 p.m. CEST

Entscheidend ist der richtige Standort

Sonnenfinsternis am 12. August sehen: Die besten Orte in Nürnberg


Aktualisiert am 12.08.2026 – 18:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Paar betrachtet eine Sonnenfinsternis mit schützenden Sonnenbrillen (Archivbild): Auch am fränkischen Himmel wird das Naturschauspiel zu beobachten sein. (Quelle: IMAGO/Zak Irfan / Avalon)

Am Mittwoch wird die Sonnenfinsternis auch über Nürnberg zu sehen sein. Häuser, Bäume und Hügel können das Schauspiel verdecken. Was Sie wissen müssen.

Am Mittwoch, 12. August, zeigt sich ein beeindruckendes Naturschauspiel. Auch über Nürnberg ist dann eine ausgeprägte partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Dabei werden rund 88 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt.

Sonnenfinsternis in Nürnberg: Uhrzeit und Verlauf

Das Himmelsschauspiel beginnt in Nürnberg gegen 19.20 Uhr. Seinen Höhepunkt erreicht es gegen 20.13 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt bleibt nur noch eine schmale, leuchtende Sonnensichel sichtbar. Eine totale Sonnenfinsternis gibt es in Franken jedoch nicht: Die Zone der vollständigen Verdunkelung verläuft unter anderem über Grönland, Island und Teilen Spaniens.

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Viel Zeit bleibt nach dem Maximum nicht. Gegen 20.39 Uhr geht die noch teilweise verfinsterte Sonne unter. Rechnerisch dauert die Finsternis bis nach 21 Uhr an – dieser letzte Teil spielt sich von Nürnberg aus allerdings bereits unterhalb des Horizonts ab.

Der Mond befindet sich nahe der totalen Bedeckung der Sonne während einer totalen Sonnenfinsternis (Archivbild). In Nürnberg gilt es einiges zu beachten. (Quelle: Eric Gay/AP/dpa-bilder)

Beobachtung: Freie Sicht Richtung Fürth ist entscheidend

Der Beobachtungsort ist bei dieser Sonnenfinsternis besonders wichtig: Während des Maximums steht die Sonne in Nürnberg nur noch rund 3,2 Grad über dem Horizont. Ihre Position liegt dann in nordwestlicher Richtung, vom Nürnberger Zentrum aus grob in Richtung Fürth.

Schon eine entfernte Häuserzeile, ein bewaldeter Hügel oder eine Reihe hoher Bäume kann die Sicht vollständig versperren. Ein erhöhter Platz ist deshalb nicht automatisch geeignet. Entscheidend ist vielmehr, dass die Sichtachse bis zum Horizont frei bleibt.

Infrage kommen dafür offene Freiflächen, Brücken oder erhöhte Standorte, an denen der Blick nach Westnordwesten nicht durch Bebauung oder Vegetation eingeschränkt wird. Wer einen Platz ins Auge gefasst hat, sollte ihn möglichst bereits einige Tage zuvor gegen 20.10 Uhr prüfen. Ist die Sonne dann noch frei sichtbar, stehen die Chancen auch am 12. August gut.

Auch das Nicolaus-Copernicus-Planetarium öffnet seine Pforten am 12. August: Im aktuellen Spielplan sind für diesen Tag mehrere Vorstellungen angekündigt, darunter die Show „Unsere Sonne“ um 19.30 Uhr. Eine öffentliche Außenbeobachtung ist dort jedoch nicht ausgewiesen.

Menschen beobachten 2024 eine Sonnnenfinsternis (Archivbild): Spezielle Brillen können für wenige Euro im Internet erworben werden. (Quelle: Eric Gay/AP/dpa/dpa-bilder)
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