Unglück im Wald
Senior übersieht offenbar Warnschild – tot
09.09.2026 – 11:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Großformatige Warnschilder sind angebracht, Absperrband trennt einen Bereich im Wald ab. Dennoch gelangt ein Senior in die gefährliche Zone.
Im Landkreis Nürnberger Land ist ein 85 Jahre alter Senior bei einem schweren Unfall tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall am Dienstagnachmittag auf einem Schotterweg zwischen den Ortschaften Feucht und Ochenbruck.
Das Gebiet war demnach für Forstarbeiten abgesperrt und durch großformatige Warnschilder und Absperrband gekennzeichnet. Der Senior war dennoch in den Bereich gelangt und fuhr dort mit einem Pedelec über den Schotterweg.
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Nach derzeitigem Ermittlungsstand geschah das Unglück gegen 16 Uhr: Ein 30-jähriger Arbeiter bog mit einem sogenannten Rückezug – einer schweren Forstmaschine, die gefälltes Holz im Wald einsammelt und abtransportiert – auf den Weg. Dabei erfasste das Fahrzeug den Radfahrer und überrollte ihn.
Polizei ermittelt: Wie kam der Senior in das Waldstück?
Jede Hilfe kam zu spät. Der 85-Jährige trug einen Fahrradhelm, erlitt aber dennoch so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Jetzt ermittelt die Polizei. Unter anderem geht es um die Frage, in welchem Umfang die einzelnen Zuwegungen zum Unfallort gesperrt waren und auf welchem Weg der 85-Jährige in den betreffenden Bereich gelangte. Um den Unfallhergang genau zu rekonstruieren, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Sachverständiger hinzugezogen. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Polizeiinspektion Altdorf bei Nürnberg geführt.
