Tour von Krawallbrüdern
Tödliche Schlägerei nach Konzert deutscher Band
20.10.2026 – 03:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim Konzert einer deutschen Punkband mischen sich Rechtsextreme ins Publikum. Nach dem Konzert gibt es eine Schlägerei – mit tödlichem Ausgang.
In einem Lokal im schweizerischen Tuggen ist es nach einem Konzert der deutschen Band Krawallbrüder zu einer folgenschweren Schlägerei gekommen. Wie die Schweizer Zeitung „20 Minuten“ berichtet, kam dabei eine Person ums Leben.
Laut dem Bericht hatten an dem Ort drei deutsche Bands aus der Oi-Szene gespielt, die dem Punk- und Skinhead-Stil verbunden ist. Im Publikum seien linke Fans der Band gewesen, aber auch deutlich erkennbare Rechtsextreme. Nach Angaben von Augenzeugen trugen einige Besucher Pullover von „Blood & Honour“, einem internationalen rechtsextremistischen Netzwerk. Auch Hakenkreuz-Tätowierungen sollen zu sehen gewesen sein.
Bereits während des Konzerts habe es Störungen gegeben, die betreffenden Personen seien nach Angaben der Band Krawallbrüder aber des Saales verwiesen worden. „Die Störenfriede aus dem rechten Lager wurden umgehend und fachgerecht entsorgt!“, schrieb die Band auf Instagram.
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Schlägerei bei separater Afterparty
Eine Stunde später fand im selben Gebäude eine Afterparty statt, so „20 Minuten“. Dort kam es zu der Schlägerei, bei der die Musiker nach eigenen Angaben nicht anwesend waren. Ein lokaler DJ habe einen Song der Neonazi-Band Landser gespielt, und Gäste hätten den Hitlergruß gezeigt, berichtet ein Teilnehmer der Zeitung.
Andere Gäste seien eingeschritten, woraufhin die Situation eskaliert sei. Schließlich sei ein Mann mit einem Schlag niedergestreckt worden. Er sei regungslos am Boden liegen geblieben, so die Zeitung. Der 27-Jährige sei in ein Krankenhaus gebracht worden und dort später gestorben. Die Schweizer Polizei bestätigte, dass es in dem Lokal zu einer Schlägerei gekommen war und ein 42-jähriger Schweizer festgenommen wurde.
Die Band meldete sich kurze Zeit später auf Instagram. „Voraussichtlich werden wir uns morgen zu dem tragischen Vorfall äußern, der sich bei der separaten Clubveranstaltung nach dem Konzert in Tuggen ereignet hat. Die Umstände sind nach wie vor nicht geklärt. Wir bitten euch, von Spekulationen im Netz abzusehen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen“, hieß es in dem Beitrag.












