Die „Eisernen“ wachen zu spät auf
Erster Sieg seit Rückkehr: Ex-Unioner erlöst Schalke
Aktualisiert am 11.09.2026 – 22:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Schalke reist mit Selbstvertrauen in die Hauptstadt, wird bereits früh gefährlich. Dann trifft ausgerechnet ein Ex-Berliner. Unions Versuche kommen zu spät.
Der FC Schalke 04 hat seinen ersten Sieg seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga eingefahren. Beim 1. FC Union Berlin spielten die „Königsblauen“ groß auf, bezwangen die Heimmannschaft mit 3:1 (1:0). Die Mannschaft von Miron Muslić steht nun bei vier Punkten. Die Köpenicker und Coach Mauro Lustrinelli bei einem.
1.203 Tage nach dem letzten Schalker Bundesliga-Tor erlöste ausgerechnet Ex-Unioner Robin Gosens Schalke in der 25. Minute. Er hatte seine ersten 31 Bundesliga-Spiele im Trikot der Köpenicker bestritten. Adil Aouchiche (46. Minute) legte unmittelbar nach der Pause nach. Unions Tim Skarke, der auch schon für die Gelsenkirchener auflief, verkürzte kurz vor Schluss noch (90.+6), ehe der eingewechselte Maximilian Wöber (90.+13) das Spiel entschied.
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Für Schiedsrichter Timo Gerach endete die Partie derweil früher als gedacht. Der Unparteiische unterbrach das Duell in der 60. Minute aufgrund von Problemen in der Wade. Der 28-jährige Jarno Wienefeld sprang ein und kam unverhofft zu seinem Bundesliga-Debüt.
So lief das Spiel
Schalke musste kurzfristig umbauen. Stürmer Moussa Sylla fehlte nach der Geburt seines Kindes, Kapitän Kenan Karaman kehrte nach auskurierter Hüftverletzung in die Startelf zurück. „Unantastbar für uns und auch unersetzbar“, begründete Muslić seine Entscheidung. Bei Union begann Woo-Yeong Jeong erstmals in dieser Saison.
Mit seiner Prognose, dass das Flutlichtspiel kein „Beauty-Contest“ werde, sollte Muslić recht behalten. Immerhin sah der 43-Jährige deutlich bessere Schalker. Klare Torchancen hatten zwar auch die Gäste zunächst nicht, doch Karaman und Aouchiche entwickelten zumindest mit Schüssen aus der Distanz Torgefahr.

Union hatte Probleme, überhaupt über die Mittellinie zu kommen. Gosens‘ sehenswerter Volley-Treffer war hochverdient. Die Berliner konnten sich bei Torhüter Frederik Rönnow bedanken, dass es zur Pause nicht 0:3 stand.














