Folgen der Speicherkrise
Samsung erhöht die Preise für seine Galaxy-Handys
02.10.2026 – 11:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach Apple und anderen Handyherstellern zwingt die Speicherkrise jetzt auch Samsung zu einer Preiserhöhung. Über Nacht hat der Hersteller seine Galaxy-Smartphones verteuert.
Fans von Samsung-Handys sollten aufhorchen: Der südkoreanische Hersteller hat die Preise für seine Smartphones der Galaxy-S26-Reihe kurzfristig erhöht. Zwar gibt es keine offizielle Mitteilung des Konzerns, aber die Preise im Onlineshop von Samsung wurden von gestern auf heute angepasst – um jeweils 100 Euro.
Damit startet die Basisversion des Galaxy S26 jetzt bei 1.099 Euro statt vorher 999 Euro. Für das Galaxy S26+ in der günstigsten Variante mit 256 Gigabyte Speicher will Samsung jetzt 1.349 Euro statt 1.249 Euro haben. Und für das Galaxy S26 Ultra verlangt der Hersteller jetzt 1.549 Euro. Vorher kostete das Gerät 1.449 Euro.
Nur ein Gerät kostet genauso viel wie vorher
Nicht geändert hat Samsung den Preis für das vor wenigen Wochen vorgestellte Galaxy S26 FE. Das Gerät kostet weiterhin 799 Euro mit 128 Gigabyte Speicher, mit 256 Gigabyte sind es 899 Euro und mit 512 Gigabyte 1.099 Euro. Beim S26 FE hatte Samsung den Preis im Vergleich zum Vorgänger bereits um 50 Euro angehoben. Das Galaxy S25 FE startete im vergangenen Jahr bei 749 Euro.
Samsung ist nicht der erste Konzern, der seine Gerätepreise aufgrund der Speicherkrise erhöhen musste. Zuletzt hatte Apple die Preise für seine iPhones angehoben. Das iPhone 17 etwa kostete im Apple Store nach der Markteinführung im vergangenen Jahr 949 Euro in der Grundausstattung mit 256 Gigabyte Speicher. Seit September will Apple in seinem Onlineshop 1.099 Euro dafür haben. Das ist eine Preiserhöhung um 150 Euro.
Als Ursache für die Speicherkrise gilt die hohe Nachfrage nach Chips für KI-Anwendungen. Betreiber großer Rechenzentren benötigen erhebliche Mengen an DRAM – schnellem Arbeitsspeicher –, der auch in Notebooks und Smartphones eingebaut wird.
