Um mehr als ein Zehntel
Bei Aldi steigen die Preise für Butter
09.09.2026 – 17:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Frühling freuten sich Kunden über ein Duell von Aldi und Lidl, das zu einem Niedrigpreis bei Butter führte. Nun ist der alte Stand wieder hergestellt.
Ende April erst hatten sich die Discounter Aldi und Lidl einen Preiskampf bei Butter geliefert. Bei 1,05 Euro für 250 Gramm „Deutsche Markenbutter“ kam er zum Stehen. Die Zeit des Niedrigpreises ist seit Anfang September vorbei. „Nun haben Aldi Nord und Süd den Preis auf 1,19 Euro und damit auf das Niveau vom Frühjahr zurückgedreht, ein Plus von gut 13 Prozent“, beobachtet das Branchenmagazin „Lebensmittel Zeitung“. Auch die Butterartikel „Streichfein“ und „Weidebutter“ der Eigenmarke Milsani kosten den Angaben nach jetzt wieder 1,19 Euro beziehungsweise 1,79 Euro (zuvor 1,59 Euro).
Dass Butterprodukte wieder teurer werden, sei nicht überraschend. So hätten der Anstieg der Preise für Rahm (der fettreiche Teil der Milch, aus dem Butter und Schlagsahne hergestellt werden) und ein geringerer Fettgehalt in der Rohmilch darauf hingewiesen. Aldi Nord, Aldi Süd und auch Lidl bestätigten der Zeitung, dass der Preisanstieg auf die wachsenden Rohstoffkosten zurückgehe.
Wissenswert
Warum sinkt der Fettgehalt von Milch im Sommer? Veränderungen beim Tierfutter (Gras) und der Witterung (Hitze) beeinträchtigen die natürliche Fettbildung in der Milch. Es handelt sich um ein bekanntes saisonales Phänomen in der Milchwirtschaft. Während der Fettgehalt im Winter meist sein Maximum erreicht, sinkt er am Ende der Sommermonate regelmäßig auf den tiefsten Wert des Jahres.
Bei Butter steigen die Preise, bei anderen Artikeln sinken sie dafür. Aldi und Lidl hatten zuletzt zeitgleich Eigenmarken-Orangensaft, verschiedene Toiletten- und Haushaltspapierartikel und Nüsse im Preis gesenkt.














