13. Testflug
Musks „Starship“ scheitert beim Start
Aktualisiert am 17.07.2026 – 00:59 UhrLesedauer: 2 Min.
SpaceX ist mit einem Testflug gescheitert. Die Rakete hob nicht von der Startrampe ab.
SpaceX ist erneut mit einem Raketentest gescheitert. Kurz nach dem Ende des Countdowns zündeten die Triebwerke des „Starship“-Boosters nur kurz, dann stieg weißer Dampf auf. Das Raumschiff hob nicht ab, der Versuch wurde abgebrochen. Bislang ist die Ursache nicht bekannt.
Der 13. Testflug sollte ähnliche Ziele wie der vorige Test verfolgen, bei dem erstmals die Version‑3‑Varianten von „Starship“ und der Super‑Heavy‑Erststufe eingesetzt wurden. Neu war, dass „Starship“ dieses Mal auch neue Starlink‑Satelliten der Version V3 mitführen sollte.
Auf dem Aufgabenzettel der SpaceX-Ingenieure standen neben einem erfolgreichen Start, Stufentrennung, Rückkehr des Boosters und der Landung auch Tests der überarbeiteten Hardware und Software des Raumschiffs.
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Probleme schon beim zwölften Testflug
Beim 12. Flugtest war es zum Zeitpunkt der Stufentrennung zu Abweichungen gekommen: Geringe Unterschiede beim Hochlauf der Triebwerke der Oberstufe führten dazu, dass der Booster beim Umkehr-Manöver um etwa 90 Grad in die falsche Richtung drehte. Die Startsequenz der Triebwerke wurde nun so verändert, dass sie unempfindlicher gegen zeitliche Schwankungen sein und den Flip zuverlässiger in die gewünschte Richtung ausführen soll.
„Starship“ ist das neue Großraketensystem von SpaceX, bestehend aus der Erststufe „Super Heavy“ und der Oberstufe „Starship“, die zugleich als Raumschiff dient. Beide Stufen sollen vollständig wiederverwendbar sein: Super Heavy bringt Starship in den Weltraum und kehrt dann kontrolliert zurück, Starship selbst soll mit Hitzeschild und Steuerklappen wieder in die Atmosphäre eintreten, landen und erneut eingesetzt werden. Angetrieben wird das System von Raptor-Triebwerken, die mit flüssigem Methan und Sauerstoff arbeiten und hohe Leistung bei vergleichsweise günstigen Betriebskosten ermöglichen.
Die Mission von Starship für die Zukunft ist, ein universelles Transportsystem für das All zu werden: zunächst für große Satellitenladungen, vorwiegend für das eigene Starlink-Netz, später für wissenschaftliche Nutzlasten und bemannte Flüge. Für das „Artemis“-Programm der Nasa ist eine Starship-Variante als Mondlander vorgesehen, die Astronauten zur Mondoberfläche bringen soll. Langfristig zielt SpaceX darauf, mit Starship bemannte Missionen zum Mars und eine dauerhafte Präsenz dort zu ermöglichen.















