September 7, 2026 10:43 p.m. CEST

Klub kämpft mit Verletzungspech

Gladbach muss wochenlang auf Top-Neuzugang verzichten


07.09.2026 – 21:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Nicolas Kühn: Der Offensivspieler sollte die Offensive von Borussia Mönchengladbach beleben. (Quelle: IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto/imago)

Gladbach verpatzt den Saisonstart mit zwei Pleiten und wird immer stärker vom Verletzungspech getroffen. Nicolas Kühn wird der Borussia einige Zeit nicht zur Verfügung stehen.

Nach dem katastrophalen Start in die Bundesliga-Saison muss Borussia Mönchengladbach in kommenden Wochen auf Sommer-Neuzugang Nicolas Kühn verzichten. Wie die „Bild“-Zeitung und der „kicker“ berichten, fällt der 26-Jährige mit einem Muskelbündelriss mindestens fünf bis sechs Wochen aus. Der Klub bestätigte den Ausfall noch nicht. Er soll sich die Verletzung beim Auslauf-Training nach der 3:4-Niederlage gegen Elversberg zugezogen haben.

Kühn war am letzten Tag der Transferphase leihweise von Como in die Bundesliga gewechselt und wurde am vergangenen Wochenende in der 67. Minute eingewechselt. Sein Ausfall verschärft die ohnehin angespannte Personallage. Jens Castrop fehlt nach einer Schulter-Operation, Daiki Hashioka mit einer Nackenverletzung, Yukhym Konoplia mit einem Innenbandanriss im Knie und Enzo Leopold mit einem Kreuzbandriss. Zento Uno hat nach einer muskulären Verletzung weiterhin Trainingsrückstand.

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Gladbach kann keine positive Stimmung erzeugen

Bereits in der vergangenen Saison hatte der Klub vom Niederrhein mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen, wodurch das Team weit hinter den Erwartungen blieb und immer wieder nahe an die Abstiegsränge kam.

Dadurch wächst auch der Druck auf Trainer Eugen Polanski. Denn nach einer guten Vorbereitung findet die Mannschaft aktuell nicht in die Spur. Zum Saisonauftakt gab es eine 0:3-Niederlage in Leipzig, gegen Elversberg reichte eine 3:1-Führung zu Hause nicht zum Sieg.

„Es ist doch normal, dass wir Aufbruchstimmung erzeugen wollten. Das ist nach zwei Spielen aber nicht gelungen“, resümierte Sportchef Rouven Schröder. Eine Trainerdiskussion wollte er am Samstag dennoch nicht eröffnen.

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