August 2, 2026 12:47 p.m. CEST

Was jetzt auf Deutschland zukommt

Meteorologe spricht von 40 Grad und schweren Unwettern


02.08.2026 – 10:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Wetterprognosen laut dem Wettermodell des DWD: Der Schwerpunkt der Hitzewelle wird zunächst im Süden Deutschlands liegen.

Wetterprognosen laut dem Wettermodell des DWD: Der Schwerpunkt der Hitzewelle wird zunächst im Süden Deutschlands liegen. (Quelle: meteociel.fr/ICON-Modell)

Auf ganz Deutschland rollt bereits die nächste Hitzewelle zu, enorme Temperaturen sind laut Prognosen zu erwarten. Ein Wetterexperte sieht nun sogar einen Rekord aus dem Jahr 2003 wanken.

Der Sommer gönnt sich am Wochenende eine kleine Verschnaufpause, zumindest in Teilen Deutschlands: Während die Menschen im Süden bei Werten über 30 Grad schwitzen, ist es im Norden bei Werten um oder leicht über 20 Grad gut erträglich. Doch Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met ist sich sicher: Schon in der neuen Woche kommt die Gluthitze flächendeckend zurück. „Das Hoch übernimmt wieder das Kommando“, sagt Jung zu t-online.

Deutschland erlebe derzeit eine klassische Südwestwetterlage. Laut Jung ist dies „meteorologisch die reinste Zwickmühle“: Auf der einen Seite liegt ein zähes Tief bei Skandinavien, auf der anderen ein kräftiger Hochdruckrücken, der von Spanien bis nach Osteuropa reicht. Dazwischen gelangt feuchtheiße Luft aus dem Südwesten ins Land. „Das Ergebnis ist genau die Mischung, die den ganzen Sommer 2026 prägt: heiß, schwül und jederzeit anfällig für kräftige Gewitter“, ordnet der Wetterexperte ein.

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Wetter: Prognosen für neue Hitzewelle

Zum Beginn der neuen Woche baut sich laut den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eine neue Hitzewelle auf: Für Montag rechnen die Meteorologen mit bis zu 37 Grad, für Dienstag mit Spitzentemperaturen von 38 Grad. Nur im Norden wird es mit maximal 31 Grad erträglicher.

Im Video | Was die Hitze für deutsche Seen bedeutet

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Wetterexperte Jung will örtlich unter Umständen sogar Werte bis 40 Grad nicht ausschließen, wie er t-online sagt. Allerdings: Die kursierenden 43 bis 45 Grad aus einzelnen amerikanischen Wettermodellläufen halte er in Deutschland für unrealistisch. Das seien „Ausreißer einzelner Berechnungen, keine seriöse Prognose“.

Gewitter in Deutschland: Experten sehen Starkregen-Unwetter

Und mit der Hitze bleiben auch Gewitter ein Thema: Der DWD spricht in seiner Prognose für Dienstag und Mittwoch von einer „markanten Schwergewitterlage“. Schon am Montag sind laut den Meteorologen lokale Gewitter mit Starkregen und Orkanböen möglich, auch bis zu drei Zentimeter großer Hagel sei nicht auszuschließen.

Doch zur Wochenmitte spitzt sich die Lage zu: Laut Jung seien dann „verbreitet Hitzegewitter, örtlich unwetterartig mit Starkregen, Hagel und Sturmböen“ zu erwarten. Schwerpunkt ist zunächst der Südwesten und Westen, im Wochenverlauf sollen die Gewitter nach und nach auch auf den Rest des Landes übergreifen. „Das Tückische daran: Diese Zellen sind kleinräumig. Der eine Ort ersäuft im Starkregen, zehn Kilometer weiter fällt kein Tropfen“, warnt Jung.

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