August 2, 2026 1:37 p.m. CEST

Bei Zweitligaprofi war Notoperation notwendig

Fußballer meldet sich nach Hirnblutung erstmals zu Wort

02.08.2026 – 12:06 UhrLesedauer: 1 Min.

Lars Bünning: Er steht seit 2023 bei Dynamo Dresden unter Vertrag. (Quelle: IMAGO/Christian Schroedter/imago)

Ende Mai erleidet Zweitligaprofi Lars Bünning eine lebensbedrohliche Hirnblutung. Per Videobotschaft wendet er sich nun an die Fans.

Lars Bünning hat sich am Samstag erstmals seit seiner lebensbedrohlichen Hirnblutung öffentlich geäußert. Der Innenverteidiger von Dynamo Dresden sprach in einer Instagram-Video-Botschaft von den „schwierigsten Wochen“ seines Lebens – und bedankte sich bei den Fans des Zweitligisten dafür, diesen „Kampf zurück ins Leben“ gemeinsam mit ihm zu führen.

Ende Mai hatte der 28-Jährige ohne äußere Einwirkung eine Hirnblutung erlitten. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Hamburger Klinik, wo er notoperiert wurde. Der Eingriff war nach Vereinsangaben lebensnotwendig und verlief erfolgreich. Anschließend wurde Bünning intensivmedizinisch versorgt und begann vor Ort mit der Rehabilitation.

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„Meine Reha läuft sehr gut, ich mache jeden Tag Fortschritte und darf bald nach Dresden zurückkehren“, sagte er in dem Clip. Die Videobotschaft wurde bei der Mannschaftspräsentation vor der Generalprobe gegen Union Berlin (2:1) auf der Anzeigetafel des Rudolf-Harbig-Stadions gezeigt. Kapitän Niklas Hauptmann bezeichnete sie als „das Wichtigste“ des Tages.

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Ob Bünning jemals wieder als Fußballprofi spielen kann, ließ Trainer Thomas Stamm offen. Es werde „weiterhin ein weiter, langer Weg sein“, sagte er bei der Veranstaltung.

Bünning war im Sommer 2023 vom 1. FC Kaiserslautern zu Dynamo Dresden gewechselt und feierte mit dem Verein den Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der Rückrunde der abgelaufenen Saison kam er nur noch zu zwei Kurzeinsätzen.

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