Formel 1 in Italien
Nach Renn-Debakel: Schumacher zählt Ferrari-Teamchef an
06.09.2026 – 23:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Heimrennen in Monza verlief für Ferrari enttäuschend. Ralf Schumacher findet danach klare Worte – auch über den Teamchef.
Ralf Schumacher hat die Scuderia Ferrari für das Debakel beim Heimrennen in Monza scharf kritisiert – und die Zukunft von Teamchef Fred Vasseur in Frage gestellt.
Beim Großen Preis von Italien war Ferrari-Fahrer Charles Leclerc schon früh im Rennen nach einem heftigen Unfall ausgeschieden, sein Teamkollege Lewis Hamilton belegte am Ende mit beträchtlichem Abstand zur Spitze Rang sechs. Zu wenig für den stolzen Traditionsrennstall.
„Ich bin mir nicht so sicher, was das jetzt für Fred Vasseur bedeutet, sagte Schumacher nach dem Grand Prix bei Sky und führte auch noch die Präsenz von Konzernboss John Elkann als schlechten Umstand an. „So etwas in Italien, der Ferrari-Chef war auch hier. Das war eine Art Blamage, die man nicht gerne sieht“, erklärte der 51-Jährige weiter. „Die Enttäuschung wird groß sein.“
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Vasseur selbst rechnete bereits mit kritischen Reaktionen der italienischen Medien. Der Franzose sagte bei Sky Sport zunächst: „Es war ein harter Tag“. Anschließend beschrieb er die sportlichen Probleme ausführlicher: „Wir waren die ganze Zeit im Hintertreffen, was die Geschwindigkeit angeht.“ Man habe kämpfen müssen, „um nicht noch weitere Positionen zu verlieren, und es war schwierig für uns, zu überholen.“
Vasseur bedauerte vor allem, dass sein Team den zahlreichen Ferrari-Fans beim Heimrennen nicht das gewünschte Ergebnis bieten konnte. „Es tut mir sehr leid. Ich freue mich für Kimi (der italienische Rennsieger und Mercedes-Pilot Kimi Antonelli, Anm. d. Red.), das ist für die Tifosi positiv.“ Trotzdem wolle man auch bei Ferrari den Fans „etwas zurückgeben, und das war heute nicht der Fall.“
Vasseur ist seit 2023 Teamchef bei Ferrari, wurde damals Nachfolger von Mattia Binotto. Zuvor war der 58-Jährige bei Renault (2016), Sauber (2017-18) und Alfa Romeo (2019 bis 2022) tätig.














