Weiter sagte sie: „In unserer Stadt hat die Liebe und Gerechtigkeit über den Hass gewonnen“. Nach der ersten Prognose liegt die Linke mit 26 Prozent der Stimmen deutlich vorn, die CDU landet mit lediglich 20 Prozent auf Platz zwei.
Prognose: Linke in Berlin deutlich vorn
Bei der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses liegt die Linke nach Prognosen von ARD und ZDF deutlich in Führung. Nach den 18-Uhr-Zahlen landet die CDU auf Platz zwei. Die CDU liegt laut der Prognose des ZDF bei 20 Prozent, Linke bei 26, AfD bei 13,5 Prozent, SPD bei 12, Grüne bei 15,5, BSW bei 5 und andere bei 8 Prozent.
Laut der Prognose der ARD liegt die CDU bei 20 Prozent, die Linke bei 24,5 Prozent, AfD bei 16 Prozent, Grüne bei 15 Prozent, SPD bei 12 Prozent, das BSW bei 5 und die FDP bei 2,5 Prozent.
Merz will sich um kurz nach 18 Uhr zum Wahlausgang äußern
CDU-Chef Friedrich Merz will sich direkt nach den Prognosen zum Ausgang der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin öffentlich äußern. Der Kanzler werde in der CDU-Zentrale in Berlin Stellung nehmen, hieß es im Konrad-Adenauer-Haus.
Merz hatte für den Wahlabend das CDU-Präsidium in die Parteizentrale bestellt. Nach dem Absturz der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen war die Kritik an Merz auch in der CDU immer lauter geworden. Vier Tage vor den Wahlen hatten die acht mächtigen CDU-Ministerpräsidenten dem Kanzler allerdings mit einer gemeinsamen Erklärung Rückendeckung gegeben.
Stromausfall im Westen Berlins: Offenbar Wahllokal betroffen
In Berlin-Westend kommt es aktuell zu einem Stromausfall. Laut Stromnetz Berlin sind mehrere Straßen betroffen, darunter die Crusiusstraße, der Epiphanienweg sowie die Knobelsdorffstraße und die Königin-Elisabeth-Straße.
Laut „Tagesspiegel“ ist mindestens ein Wahllokal von dem Stromausfall betroffen. Die Störung soll nach Angaben von Stromnetz bis 19 Uhr behoben sein.
Steglitz-Zehlendorf hat höchste Wahlbeteiligung
Zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin haben bis 16 Uhr 58,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, wie der Landeswahlleiter mitteilt. Bei der Wahl 2023 lag die Beteiligung zum gleichen Zeitpunkt bei 48,8 Prozent – ein Anstieg um 9,4 Prozentpunkte.
In absoluten Zahlen gaben bis 16 Uhr 952.936 Wahlberechtigte ihre Stimme im Urnenwahllokal ab. Der Landeswahlleiter weist darauf hin, dass dieser Vergleich mit 2023 nur bedingt aussagekräftig ist: Ausgestellte Wahlscheine – also Briefwahlunterlagen – fließen in die absolute Zahl nicht ein. Die Prozentzahl von 58,2 berücksichtigt diesen Faktor.
Die Zahlen sind ein Zwischenstand. Die Wahllokale schließen erst um 18 Uhr; Briefwahlstimmen waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgezählt.
Innerhalb Berlins meldete Steglitz-Zehlendorf um 16 Uhr mit 61,4 Prozent die höchste Beteiligung. Die niedrigsten Werte wiesen Spandau und Neukölln mit je 54,4 Prozent auf.
