September 20, 2026 9:37 p.m. CEST

Feuer bricht in Business-Class aus

Über dem Atlantik: Explosion in Boeing


20.09.2026 – 12:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Boeing 777-300ER (Symbolbild): In einer niederländischen Passagiermaschine kam es am Donnerstag zu einem Brand. (Quelle: Imago-Images/Emmefoto/imago-images-bilder)

Eigentlich soll die Boeing in die Karibik fliegen. Plötzlich gibt es einen Knall – und die Crew muss eine Entscheidung treffen.

Eine Boeing aus den Niederlanden musste am Donnerstag ihren Flug in die Karibik abbrechen, weil im Passagierbereich ein Feuer ausgebrochen war. Wie mehrere Medien berichten, war eine Powerbank in Brand geraten. Sie soll mit einem lauten Knall explodiert sein.

Demnach kam es zu dem Vorfall in einem KLM-Flug von Amsterdam nach Curaçao. Das elektronische Gerät soll nach etwa fünfeinhalb Stunden Reise in Brand geraten sein – der Flieger musste daraufhin umkehren.

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Das Feuer brach laut Berichten in der Business-Class aus: Die Powerbank soll zum Laden angeschlossen gewesen sein – ihr Besitzer hatte sie dabei offenbar vergessen. Die Besatzung konnte den Brand laut den Berichten schnell löschen.

Auf Bilder sind Rußspuren an der Bordwand zu erkennen. Wie die Airline meldete, wurde eine Person bei dem Feuer leicht verletzt.

Explosion in Flugzeug: Anreise verspätet sich deutlich

Auf KLM Flügen ist es verboten, Powerbanks zu laden. Die Passagiere wurden in Amsterdam auf verschiedene Flugzeuge aufgeteilt. Sie konnten erst mit deutlicher Verspätung nach Curaçao reisen.

Wie das niederländische Nachrichtenportal „nu.nl“ berichtet, wird der Vorfall durch einen weiteren Umstand besonders pikant: Die Powerbank gehörte wohl einem ehemaligen niederländischen Verkehrsminister, von zwischenzeitlich auch in führender Position bei der Airline KLM aktiv war.

KLM Royal Dutch Airlines – oder, auf Niederländisch Koninklijke Luchtvaart Maatschappij – wurden bereits 1919 gegründet. KLM fliegt mehr als 190 Ziele an.

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