Schönheitskur im Bahnhofsviertel
Schanigärten, Grün und Tempo 20: Was alles geplant ist
26.10.2026 – 14:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Münchner Bahnhofsviertel soll schöner werden. Im südlichen Teil laufen nun erste Umgestaltungsmaßnahmen. Die Stadt stellt dafür rund 92.000 Euro bereit.
Die Taskforce Bahnhofsviertel hat erste Maßnahmen eines vom Stadtrat beschlossenen Pilotversuchs in der Münchner Goethestraße umgesetzt. Zwischen Bayer- und Landwehrstraße gilt nun Tempo 20, außerdem wurden neue Fahrradabstellplätze eingerichtet und Pflanztröge mit Großsträuchern aufgestellt. Das teilte die Stadt am Montag (26. Oktober) mit.
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Bei den Maßnahmen handelt es sich um einen Pilotversuch, die teils auch mit Bauarbeiten einhergehen werden. Den Löwenanteil der Kosten finanziert die Stadt, vom Freistaat soll es jedoch eine Fördersumme geben.
Was im Bahnhofsviertel geplant ist
Die Vision der Taskforce sieht so aus:
- Fünf Pflanztröge, neben denen zusätzliche Flächen für Leihräder angelegt werden
- 120 zusätzliche Fahrradabstellplätze und ein neuer Radweg; bisherige Radwege werden zu Gehwegen umfunktioniert
- Markierungen für E-Tretroller, Lastenräder und Carsharing-Angebote
- Liefer- und Haltezonen schaffen Flächen zum Be- und Entladen sowie zum Ein- und Aussteigen
- Verbreiterte Hoteleinfahrten sollen die Zufahrt erleichtern
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Zwischen Bayer- und Schwanthalerstraße können die Arbeiten wegen privater Baustellen erst im Frühjahr abgeschlossen werden. Die Goethestraße bleibt in diesem Abschnitt eine Einbahnstraße. Für mehr Sicherheit sorgen häufigere Kontrollen von Gewerbebetrieben und Spielhallen sowie eine intensivere Bestreifung durch den Kommunalen Außendienst. Die Polizei ist weiterhin mit hoher Präsenz im Viertel unterwegs.
Kostenpunkt bei über 130.000 Euro
Die Stadt stellt für die Aufwertung der Goethestraße und die Wegeleitung in die Innenstadt rund 92.000 Euro bereit. Von der Regierung von Oberbayern werden rund 46.000 Euro als Fördermittel erwartet. Münchens Zweite Bürgermeisterin Mona Fuchs sieht in der Investition eine Möglichkeit, das südliche Bahnhofsviertel als „lebenswerten Ort zu stärken“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Dazu gehöre nicht nur mehr Sauberkeit und Wohlbefinden, sondern auch mehr Grün. Fußgänger und Radfahrer sollen mehr Platz bekommen.
In der Taskforce arbeiten städtische Referate, Polizei und Deutsche Bahn zusammen. Beteiligt sind außerdem Gewerbetreibende, Sozial- und Hilfsorganisationen sowie der Verein Südliches Bahnhofsviertel München.















